"Books are uniquely portable magic." (Bücher sind einzigartige tragbare Magie.)
~Stephen King~

Sonntag, 22. September 2013

Zitate aus der Literatur, die mir besonders gut gefallen haben


"Die Anonymen Alkoholiker sagten, dass FEAR [...] bedeutete: Fuck everything and run."
(aus: "Der Anschlag" von Stephen King, S. 680)

"'Friss das Elmore', sagte ich. 'In China gibt's hungernde Katzen, die sich die Pfoten nach Feiner Pastete von Friskies abschlecken würden.'
Elmore bedachte mich mit dem Blick, den dieser Spruch verdiente, und schlängelte sich durch die Katzenklappe hinaus."
(aus: "Der Anschlag" von Stephen King, S. 300)

"Das war der Fluch der lesenden Klasse. Eine gute Geschichte konnte uns selbst zur unrechten Zeit verführen."
(aus: "Der Anschlag" von Stephen King, S. 260)

 "[...] der Schlüssel zum Glück sei es, immer drei Dinge in Aussicht zu haben. Eines in den nächsten Wochen, eines in den nächsten Monaten und eines im nächsten Jahr."
(aus: "Nein! Ich möchte keine Kaffeefahrt!" von Virginia Ironsides, S. 296)

"Fünf sind geladen, zehn sind gekommen. Gieß Wasser zur Suppe, heiß alle willkommen."
(aus: "Das wird mir nicht nochmal passieren - Meine fabelhafte Jugend" von Tom Pauls, S. 69)

"Risiko ist der Senf auf dem Hotdog des Lebens."
(aus: "Die Jagd" von Richard Laymon)

"Sie würde nicht zulassen, dass ihr Leben so wurde [...]: eine traurige Chronik der verpassten Gelegenheiten."
(aus: "Der Meister" von Tess Gerritsen, S. 407)

"[...] der erste Satz, mit dem ein Buch beginnt, ist wie der erste Blick zwischen zwei Menschen, die sich noch nicht kennen. [...]"
(aus: "Das Lächeln der Frauen" von Nicolas Barreau)

"Natürlich ist es möglich, eine Geschichte zu verderben, bevor man sie gelesen hat. Wenn Sie also zu den Leuten gehören (zu den grässlichen Leuten), die den Zwang verspüren, die letzten Seiten eines Buches zuerst zu lesen - wie ein eigensinniges Kind, das seinen Schokoladenpudding vor dem falschen Hasen essen will -, dann fordere ich Sie an dieser Stelle auf, sofort damit aufzuhören."
(aus: Anmerkungen zu "Alpträume" von Stephen King)

"[...] musste ich an eine Geschichte denken, die mir meine Großmutter immer erzählt hat, von den drei Schwestern in den Sternen, die unser Leben stricken - eine, die spinnt, eine, die den Faden hält, und eine, die jeden Faden durchschneidet, wann immer sie die Lust dazu überkommt."
(aus: "Dolores" von Stephen King)

"Davonlaufen löst keine Probleme, wenn man schwer genug verletzt worden ist - schließlich nimmt man, wo immer man auch hinläuft, sein Herz und seinen Kopf mit ..."
(aus: "Dolores" von Stephen King)

"Aber wenn du ein Buch findest, das sowohl eine gute Geschichte als auch gute Worte zu bieten hat, dann solltest du es wie einen Schatz betrachten."
(aus: "Atlantis" von Stephen King)

"Ich habe zum Beispiel einen Beruf, der mir Zeit wegnimmt. Ich könnte gut ohne Beruf auskommen; ich hätte noch genug anderes zu tun."
(aus: "Grundstück gesucht" von Ernst Heimeran)

"Man soll alle Dinge so ansehen, als sähe man sie zum ersten- oder letztenmal. Dann ist unser irdisches Dasein voller Freuden."
(aus: "Ein Baum wächst in Brooklyn" von Betty Smith)

"Am liebsten hätte sie laut hinausgeschrien: Ich kann lesen! Ich kann lesen!
Von da an gehörte ihr die Welt. Nie mehr würde sie nun einsam sein, nie mehr Freunde vermissen. Die Bücher wurden ihre Freunde und es gab deren genug für jede Stimmung."
(aus: "Ein Baum wächst in Brooklyn" von Betty Smith)

"Aber vermutlich braucht jeder Mensch ein Versteck, einen Ort, an den er sich zurückziehen kann, um über die großen Lebensfragen nachzudenken."
(aus: "Affen auf der Autobahn" von Jack Hanna + John Stravinsky)

"Wäre ich nicht so ungeduldig, könnte ich vermutlich Springreiten, singen und sehr belesen sein. You can get it if you really want. Ich wante vermutlich nicht really genug. Auf der anderen Seite wante ich zumindest genug, um ordentlich unzufrieden zu sein, es nicht zu getten."
(aus: "Mängelexemplar" von Sarah Kuttner)

"[...] diejenigen, die Bücher und Sprache lieben, die werden wissen, dass das gedruckte Wort [...] eine Art Telepathie ist. In den meisten Fällen erledigt der Schriftsteller seine Arbeit still, er kleidet Gedanken in Symbole, die aus in Gruppen angeordneter Buchstaben bestehen, welche durch einen Leerraum getrennt sind, und auch der Leser macht seine Arbeit meistens still, indem er die Symbole liest und wieder in Gedanken und Bilder zurückverwandelt. [...]"
(aus: "Danse macabre" von Stephen King)

"Schöne Erinnerungen sind wie kleine Amulette. Jede einzelne ist etwas Besonderes. Du sammelst sie [...], bis Du eines Tages zurückblickst und entdeckst, dass sie ein langes, buntes Armband ergeben."
(aus: "Tagebuch für Nikolas" von James Patterson)

"Stärke, Geld und Wissen - ohne sie können wir nichts tun. [...] Ein guter Rat für Frauen auf der ganzen Welt."
(aus: "Gelebte Geschichte" von Hillary Rodham Clinton)

"Jedes einzelne Buch hat eine Seele. Die Seele dessen, der es geschrieben hat, und die Seele derer, die es gelesen und erlebt und von ihm geträumt haben."
(aus: "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafón)

"Bücher liebten jeden, der sie aufschlug, schenkten Geborgenheit und Freundschaft und verlangten nichts dafür, gingen nie fort, niemals, selbst dann nicht, wenn man sie schlecht behandelte."
(aus: "Tintenherz" von Cornelia Funke)

"Wenn alle Welt frühstücken würde, [gäbe es] keine Kriege mehr."
(aus: "Die Stimme" von Judith M. Riley)

"Was würden Sie denken, wenn man Sie einen 'kontaktfreudigen Menschen' nennt? Wenn man Ihnen Einfühlungsvermögen' bescheinigt, dazu ein 'gesundes Selbstvertrauen', und Ihnen sagt, dass Sie 'mit ihrer fröhlichen Art' das Klima verbessern?" - Im Arbeitsverhältnis heißt das nichts Gutes: "Sie bedeuten nämlich im Klartext, dass Sie ein Fummler sind, ein völlig übersteigertes Selbstwertgefühl haben und dazu ein mittleres Alkoholproblem."
(aus: "Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort" von Dieter Hildebrandt und Roger Willemsen)

"Der traurige Konjunktiv
Am Sonntag gehen Vater und Sohn regelmäßig in den Sprachzoo. Dort schauen sie sich vom Aussterben bedrohte grammatische Phänomene an. Am liebsten mögen sie den Konjunktiv. Gern hülfen sie ihm, denn sie haben Angst, er stürbe aus."
(aus: "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" von Bastian Sick)

"Die Erfahrung hatte sie gelehrt, dass manche Dinge erstaunlich gut zu bewältigen waren, wenn man sich ihnen im Moment des Geschehens stellte, während banges Warten nur zermürbte."
(aus "Die Frau des Baumeisters" von Edith Beleites)

"[...] eigentlich braucht man im Leben doch nur ein bisschen Humor und treue Freunde. Sogar ein einziger treuer Freund reicht schon."
(aus: "Letzte Rache" von Evelyn Anthony)

"Gibt es im Grunde denn Schöneres, als abends mit einem Buch am Kamin zu sitzen, während der Wind den Regen gegen die Fensterscheiben treibt und die Lampe brennt...?"
(aus: "Madame Bovary" von Gustave Flaubert)

"Bücher geben dem Menschen auf jeden Fall mehr als Grammatikregeln oder die olle Rechnerei."
(aus: "Mädchenjahre" von Marianne Lange-Weinert)

"Darin bestand der Triumph der menschlichen Natur, eine kleine Niederlage nach der anderen hinzunehmen und sie relativ unversehrt zu überstehen."
(aus: "Im Eishaus" von Minette Walters)

"Sie weinte lange, laut und heftig schluchzend, später dann leise, aber kaum weniger intensiv. Ihre Mutter hielt sie die ganze Zeit über stumm im Arm und drückte sie an sich, während sie ihr mit der anderen Hand zärtlich übers Haar strich. [...] 'Weinen ist wichtig. Tränen, die nicht geweint werden, brennen dir Narben in die Seele.'"
(aus: "Die Templerin" von Wolfgang Hohlbein)

Kommentare:

  1. "Man soll alle Dinge so ansehen, als sähe man sie zum ersten- oder letztenmal. Dann ist unser irdisches Dasein voller Freuden." - Was für ein wundervolles Zitat, das werde ich mir merken und hinter die Ohren schreiben! ;)

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    1. Ja, da steckt ein großer Funken Wahrheit drin :)

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