"Books are uniquely portable magic." (Bücher sind einzigartige tragbare Magie.)
~Stephen King~

Samstag, 8. November 2014

[Buchrezension] "Mami und der Mörder" von Nancy Goldstone

(Die Kamera hat mal wieder gemacht, was sie wollte :D)

Ingrid Klein Verlag GmbH
1995 erschienen
Originalsprache Englisch
237 Seiten
ISBN 3-89521-038-2



Der erste Satz
"'Also, hör mir gut zu, Em, wenn dir diese Spielgruppe nicht gefällt, dann sagst du's mir einfach, ja?'"

Die Autorin
Nancy Goldstone ist Journalistin und Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Lenox, Massachusetts. "Mami und der Mörder" ist ihr Krimi-Debüt.

Inhalt
Elizabeths Ex-Mann wird auf einer Halloween-Party erschossen aufgefunden. Als einziger Hinweis auf den Täter dient ein Gedicht, das bei der Leiche gefunden wird. Die Polizei hat schnell Elizabeth als Tatverdächtige ins Visier genommen, weil sie Alleinerbin seines Reichtums ist. Mithilfe der anderen Mütter ihrer Kinderspielgruppe versucht sie, ihre Unschuld zu beweisen.

Meinung
Der Titel "Mami und der Mörder" könnte darauf schließen lassen, dass das Buch aus Sicht von Elizabeths kleiner Tochter geschrieben ist, doch so ist es nicht. Elizabeth erzählt uns selbst ihre Geschichte.
Diese Perspektive macht den Kriminalroman zu etwas Besonderem, weil somit die Ex-Frau des Toten mit ihrem Leben im Vordergrund steht und ihre Unschuld zu beweisen versucht. Die polizeilichen Ermittlungen treten somit in den Hintergrund und spielen nur am Rande eine Rolle.
Trotz dieser ungewöhnlichen Perspektive, die mir sehr gut gefallen hat, weil es mal etwas anderes war, konnte mich das Buch leider nicht komplett überzeugen. Es ist über einige Strecken hinweg langweilig und ein paar der Dialoge kamen mir überflüssig vor. Deshalb vergebe ich hierfür insgesamt drei (immer noch gute) Herzen.
 
Bewertung
♥♥♥

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