"Books are uniquely portable magic." (Bücher sind einzigartige tragbare Magie.)
~Stephen King~

Montag, 5. Januar 2015

[Montagsfrage] bei Buchfresserchen: Störende Erzähltechniken?

Hey Ihr Lieben,

der erste Montag in diesem Jahr steht an und somit mache ich heute wieder gerne bei der Aktion Montagsfrage mit. Inzwischen ist die Aktion weitergereicht worden und ist nun auf dem Blog von Buchfresserchen zu finden.

Die heutige Frage lautet:

Gibt es Erzähltechniken, die dich beim Lesen stören?

Ja, die gibt es definitiv. Ich mag es nicht, wenn die Geschichte von Anfang bis Ende ohne Überraschungen "runtererzählt" wird, denn ich mag überraschende Wendungen und wenn ich in einem Krimi z. B. von Anfang an den Täter kenne, ist es doch sehr langweilig für mich.

Ob Ich-Perspektive oder allwissender Erzähler auftritt, ist egal, ich mag beides. Es muss eben passen. Wenn z. B. ein Kind erzählt, dann muss das auch authentisch rüberkommen.

Perspektivwechsel finde ich immer sehr interessant, da es die verschiedenen Sichtweisen auf eine Thematik aufzeigt.

Aber zu viel Hin- und Herspringen zwischen Personen, Zeiten und Orten ist dann doch zu anstrengend beim Lesen, finde ich :).

Wie ist es bei Euch?

Habt eine schöne Woche,

Eure Melli



Kommentare:

  1. Wenn ich in einem Krimi oder Thriller direkt den Täter kenne, dann muss es wenigstens wahnsinnig spannend und überraschend sein, wie er überführt wird. :-)

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    1. Ja, das stimmt, das geht mir genauso. Ich mag es z. B. auch, wenn vom Täter als "Er" oder so gesprochen wird, aber wenn man von Anfang an seinen Namen kennt, mag ich das nicht. :)

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  2. Hallo Melli,

    Perspektivenwechsel mag ich ebenfalls sehr gern. Ich finde aber, es hat auch durchaus seinen Reiz wenn man in einem Krimi den Täter recht früh kennt. Dann kann man den Fokus auf einen anderen Punkt legen, zum Beispiel beschreiben welche Schwierigkeiten es gibt den Täter zu verurteilen, obwohl man genau weiß wer es ist. Oder man wird das ganze Buch in dem Glauben gelassen, dass man den Täter kennt und vielleicht ist er es doch nicht.
    Es bietet also auf jeden Fall Potenzial, den Täter auch mal zu kennen. Immer nur am Ende rauszufinden wer es war, ist ja auch langweilig ;)

    Grüße,
    Julia

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    1. Hey Julia,
      da hast du auf jeden Fall Recht :) Ich dachte auch eher an Bücher, bei denen man von Anfang an den Täter kennt und er es auch tatsächlich ist und es keine Überraschungen o. ä. gibt (er also auch "einfach so" überführt werden kann.
      Liebe Grüße Melli

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