"Books are uniquely portable magic." (Bücher sind einzigartige tragbare Magie.)
~Stephen King~

Montag, 5. Oktober 2015

[Buchrezension] "Vergiss den Sommer nicht" von Morgan Matson

*Bildquelle*
- cbj-Verlag
- 2012 erschienen; 1. Aufl. 2013 cbj-Taschenbuch-Ausgabe
- 480 Seiten
- Original-Titel: "Second Chance Summer"
- übersetzt von Franka Reinhart

Der erste Satz

"Vorsichtig öffnete ich meine Zimmertür und spähte hinaus in den Flur."



Die Autorin
Morgan Matson studierte Schreiben für junge Leser in New York. Sie hat eine Schwäche für Roadtrips und durchquerte bereits dreimal die USA mit dem Pkw. Morgan Matson lebt in Los Angeles.

Inhalt
Taylor ist 17 und verbrachte den Sommer früher mit ihrer Familie zusammen, doch seit fünf Jahren scheitert dies an den verschiedenen Verpflichtungen bzw. Interessen. Als bei ihrem Vater Krebs diagnostiziert wird, beschließt die Familie, diesen letzten Sommer gemeinsam zu verbringen.
Dabei trifft Taylor auch ihre erste Liebe Henry wieder.

Meinung
Zunächst möchte ich kurz auf das Cover eingehen. Es passt wunderbar zum Inhalt und ich finde es sehr gut, dass keine Gesichter darauf abgebildet sind, weil der Leser so seiner Fantasie freien Lauf lassen und sich selbst vorstellen kann, wie die Figuren aussehen. 

Die Charaktere sind tiefgründig erschaffen und ich habe mich die ganze Zeit "zur Familie von Taylor gehörig" gefühlt. Es war, als wäre ich mit der Familie dort und würde den Sommer mit ihr gemeinsam verbringen. Die Jugendlichen haben sich meines Erachtens ihrem Alter entsprechend benommen und waren weder zu kindisch noch zu erwachsen dargestellt. 

Die Geschichte wird nicht chronologisch erzählt, sondern die Autorin bedient sich immer wieder Rückblenden. Diese sind am Kapitelanfang gekennzeichnet, so dass ich nicht durcheinander gekommen bin und es Spaß gemacht hat, die Gegenwart zu erleben, aber auch zu erfahren, was zuvor passiert ist. So konnte ich die Entwicklung der Charaktere besser verstehen und nachvollziehen.

Der Umgang mit der Krankheit des Vaters ist meines Erachtens jugendgerecht. Die Krankheit steht nicht im Vordergrund, spielt aber natürlich für die Handlung eine wichtige Rolle.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich war ein bisschen traurig, als ich es ausgelesen hatte. Trotzdem muss ich sagen, dass mir das gewisse Etwas gefehlt hat.

Bewertung
♥♥♥♥


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