"Books are uniquely portable magic." (Bücher sind einzigartige tragbare Magie.)
~Stephen King~

Dienstag, 8. Dezember 2015

[Buchrezension] "Die Blutschule" von Max Rhode


- Bastei Lübbe Verlag
- 2015 erschienen
- 255 Seiten
- Neupreis: 12,99 €

Die ersten Sätze

"Sonnenblumen. So weit das Auge reichte."



Der Autor
Max Rhode ist ein Pseudonym für Sebastian Fitzek. Das Interessante hierbei ist, dass Sebastian Fitzek ein Buch namens "Das Joshua-Profil" geschrieben hat, in dem es um eben jenen Max Rhode geht, einen erfolglosen Schriftsteller. 

Inhalt
Simon und Mark ziehen mit ihren Eltern von Berlin nach Brandenburg. Beide freuen sich nur auf eines: die bevorstehenden Sommerferien. Doch dann bringt ihr Vater sie in eine Schule - die Blutschule...

Meinung
Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen und nach nur wenigen Stunden wieder in die Realität entlassen. Am Stück gelesen - das sagt schon sehr viel. 

Vorab möchte ich darauf hinweisen, dass zwar Thriller draufsteht, es sich aber um einen Horror-Roman handelt. Bis ca. zur Hälfte des Buches kommen nur ab und zu Horrorelemente vor, zum Ende hin ist es dann meines Erachtens "richtiger" Horror, wobei auch Übernatürliches mit einfließt. 

Zunächst lernen wir die Protagonisten detailliert kennen. Wir erleben den Umzug der Familie, die im Vordergrund steht, und sind bei den ersten Begegnungen mit den Einheimischen dabei. Der eigentliche Horror beginnt erst viel später. Ca. in der Mitte des Buches gibt es eine Wendung. Diese führt dazu, dass der Titel "Blutschule" Wirklichkeit wird. Genau das hat mich an dem Buch auch so fasziniert: dass der Leser erstmal die Protagonisten kennen lernt, bevor dann das Grauen beginnt. Ein paar Kleinigkeiten fand ich hierbei vorhersehbar, weil sie teilweise angedeutet werden, aber im Großen und Ganzen bot die Handlung einige Überraschungen.

Zum Ende hin findet tatsächlich Horror statt, aber bis zur Mitte des Buches ist das meiner Meinung nach nicht der Fall, da treten nur hin und wieder Horrorelemente auf. Hier spielt der Autor mit der Vorstellungskraft des Lesers. Denn das, was man sich ausmalt, ist viel schlimmer als das, was bis zur Hälfte tatsächlich passiert. Dieser Aspekt hat mir richtig gut gefallen. 

Ich wollte immer weiter lesen und es kam, wie es kommen musste: Ich konnte das Buch fast überhaupt nicht aus der Hand legen und hatte es in wenigen Stunden durch. Für Horror-Fans kann ich es empfehlen und auch allen, die keinen schwachen Magen haben. Ich denke auch, dass es als Einstieg ins Genre Horror geeignet ist. 

Nun bin ich schon ganz gespannt auf "Das Joshua-Profil" von Sebastian Fitzek, um zu erfahren, was mit Max Rhode geschieht.

Bewertung
♥♥♥♥♥

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