"Books are uniquely portable magic." (Bücher sind einzigartige tragbare Magie.)
~Stephen King~

Samstag, 12. März 2016

[Buchrezension] "Wir beide, irgendwann" von Jay Asher und Carolyn Mackler




- cbt Verlag
- 2011 erschienen; 1. Auflage 2011
- Originaltitel: "The Future Of Us"
- übersetzt von Knut Krüger
- 394 Seiten

Der erste Satz

"Ich kann heute nicht mit Graham Schluss machen, obwohl ich meinen Freunden angekündigt habe, dass ich es bei nächster Gelegenheit tun würde."



Die Autoren

Jay Asher wurde 1975 geboren. Er hat in verschiedenen Berufsbranchen gearbeitet, bevor er sich dem Schreiben widmete.

Carolyn Mackler wurde 1973 geboren und ist ebenfalls Schriftstellerin. Für ihre Werke wurde sie mehrfach ausgezeichnet.
 
Inhalt
Emma und Josh sind schon jahrelang befreundet. Mit 16 Jahren bekommt Emma ihren ersten Computer geschenkt. Wir schreiben das Jahr 1996 und das Internet befindet sich noch in seinen Kinderschuhen, Facebook und Co. sind noch nicht erfunden. Und trotzdem entdecken die beiden plötzlich ihre Facebook-Profile - in der Zukunft...
Meinung
An meine Anfänge des Internets kann ich mich noch sehr gut erinnern und sie waren eine Katastrophe :D

Zuerst hatten wir ein Modem - genau wie die Protagonisten im Buch - und es hat ewig gedauert, bis sich eine Seite aufgebaut hat. Hinzu kam aber, dass man sich ein bisschen beeilen musste und längere Recherchen so gut wie unmöglich waren, weil man jede Sekunde bezahlen musste (eine Flatrate hatten wir damals nicht). 

Deshalb fand ich es sehr amüsant, Emma und Josh bei ihren Internetanfängen zu begleiten und sich dabei an die eigenen zu erinnern. 

Abwechselnd wird aus der Sicht von Emma und Josh erzählt, was das Ganze noch mal interessanter gemacht hat, weil man so mehr über die Charaktere erfährt. Josh war mir dabei sympathischer, weil Emma mit ihrem neu entdeckten Facebook-Profil aus der Zukunft ständig nicht zufrieden ist. Das hat mich mit der Zeit ein bisschen genervt.

Die Facebook-Nachrichten etc. sind sehr real dargestellt, was mich gefreut hat. Ich fand es sehr interessant, die Beiträge der Protagonisten zu lesen und ihre Reaktionen darauf zu erfahren. Denn immer, wenn die beiden etwas in der Gegenwart verändern (auch wenn es nur Kleinigkeiten sind), ändert sich auch ihr Facebook-Profil in der Zukunft.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, allerdings hat mir die Erklärung gefehlt, was dahintersteckt. Denn es wird zu keiner Zeit erläutert, wieso die beiden plötzlich Zugriff auf eine Plattform erhalten, die erst Jahre später erfunden wird. 

Es ist eine interessante und vergnügliche Geschichte über Freundschaft, Liebe und die Anfänge des Internets, die mir schöne Lesestunden beschert hat.

Bewertung
♥♥♥♥

Kommentare:

  1. Hallo Melli,

    das hört sich ja nicht schlecht an. Ich habe es schon lange am SuB und jetzt will ich mich mal an das Buch machen. Ich finde es interessant, dass die Handlung die Anfangszeit vom Internet verarbeitet.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Hey Nicole,
      die Anfänge des Internets stehen nicht im Vordergrund, spielen aber eine Rolle. Mir ist das nur so besonders aufgefallen, weil ich mich sehr, sehr gut daran erinnern kann :)
      Liebe Grüße Melli

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  2. Hey,

    das Buch hab ich auch vor einiger Zeit gelesen. Ich fand das auch sehr unterhaltsam. Wir hatten glaub ich schon eine Flat, aber eben auch ein Modem. Wenn man da im Internet war, konnte niemand das Telefon benutzen :D

    Emma fand ich auch nicht so dolle beim Lesen, sie war mir zu oberflächlich.

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    1. Mir war Emma auch zu oberflächlich.
      Wir konnten auch nicht telefonieren, wenn jemand im Internet war :D Da war dann immer besetzt, glaube ich :D

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