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Mittwoch, 17. Dezember 2014

[Buchrezension] "Erebos" von Ursula Poznanski




- Loewe Verlag
- 4. Auflage 2010
- 485 Seiten
- Neupreis: 14,90 €
- ISBN: 978-3-7855-6957-3

Die Autorin
Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren. 2005 wurde sie mit dem Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien ausgezeichnet.

Inhalt
Auf dem Schulhof geht ein Computerspiel von Hand zu Hand: Erebos. Die Regeln sind streng, denn man hat nur einen Versuch, es zu spielen, und zwar allein. Geredet werden darf darüber nicht. Die gestellten Aufgaben sind dabei nicht nur in der virtuellen, sondern auch in der realen Welt zu erfüllen...

Meinung
Zu Computerspielen habe ich einen Bezug, da ich immer selbst gerne welche spielte. Dabei handelte es sich meistens um solche auf CD-ROM, bei denen man gegeneinander am selben Computer bzw. gegen den Computer selbst spielen konnte. Mit den heutzutage zahlreich existierenden Computerspielen, bei denen man z. B. im Internet gegen "reale" (fremde) Gegner spielt, habe ich nicht so viele Erfahrungen. 

Vor diesem Hintergrund hat mich die Thematik von "Erebos" sehr interessiert. So wie Nick in das Computerspiel eintaucht, bin ich in das Buch versunken gewesen. 

Es ist ein sehr spannendes Jugendbuch, bei dem ich immer gespannt war, was als nächstes im Computerspiel als solchem, aber auch in der literarischen Realität passiert. Vor allem hat mich die Idee hinter dem Ganzen sehr fasziniert, da es wirklich ein gut durchdachtes, aber auch besonderes Computerspiel ist, da Erebos mit dem Spieler in Kontakt treten, also kommunizieren kann. Das macht es einzigartig, denn mir ist ein ähnliches Computerspiel in "unserer Welt" nicht bekannt, das nicht nur einprogrammierte Sätze, sondern auch sinnvolle Antworten geben kann.

Die Szenen, die im Computerspiel passieren, fand ich genauso interessant wie die anderen und keinesfalls langweilig. Das hat mich wirklich gefreut, denn manchmal ist es ja so, dass einem die dargestellten Kämpfe etc. innerhalb eines Spieles schnell zu viel werden, doch das war hier überhaupt nicht so.

Die Protagonisten haben mir auch sehr gut gefallen, weil sie gut charakerisiert werden, so dass ich schnell mit ihnen "warm geworden" bin. 

Insgesamt ein spannendes Jugendbuch, das mich durch authentische Charaktere, aber auch eine sehr faszinierende und interessante Grundidee bzw. Thematik überzeugen konnte. 

Bewertung
♥♥♥♥♥

2 Kommentare:

  1. Hey =)

    Ich habe Erebos auch schon gelesen und fand es auch ziemlich cool! Ich bin selbst eigentlich gar nicht so der Zocker, wenn dann immer nur so Phasenweise mal ein bisschen, vielleicht hatte mir auch gerade deswegen die Idee so gefallen :P

    Schöne Rezi!!

    liebste Grüße, Mikki

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    1. Hey Mikki,
      die Idee war wirklich toll, aber auch die Umsetzung fand ich klasse :)
      Viele Grüße Melli

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