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Donnerstag, 26. März 2020

[Buchrezension] "Todesmarsch" von Richard Bachman


- Wilhelm Heyne Verlag
- 1979 erschienen
- 374 Seiten
- übersetzt von Nora Jensen und Jochen Stremmel

Inhalt
In Amerika gibt es jedes Jahr den Todesmarsch, zu dem einhundert 17-Jährige antreten müssen. Nur einer überlebt und bekommt alles, was er sich wünscht...

Meinung
Das Setting ist hier recht einfach gehalten. Trotzdem konnte ich zu einigen der Jungen eine tiefere Bindung während des Lesens entwickeln. 


Bachman prangert vor allem die Schaulustigen an. Ich fühlte mich als Leser auch dabei ertappt, denn in gewissem Sinne hat man die gleiche Position wie diejenigen, die am Rand stehen und den Jungen zujubeln: Man schaut zu und tut quasi nichts dagegen. Gleichzeitig begleitete ich die Protagonisten und stand ihnen durch das Lesen ihrer Geschichte bei. 

Obwohl das Setting so einfach gehalten ist, fand ich es zu keinem Zeitpunkt langweilig oder langatmig. Ich wusste so ungefähr worauf ich mich einlasse und deshalb haben sich meine Erwartungen auch erfüllt. 

Das offene Ende mochte ich, weil es zur Geschichte passt und zum Nachdenken anregt. Außerdem konnte ich als Leser selbst hineininterpretieren, wie ich es verstanden habe und wie ich das empfinde.

Dass es sich bei Richard Bachman um ein  Pseudonym von Stephen King handelt, dürfte weitestgehend bekannt sein. Ich empfehle das Buch nicht King-Anfängern, weil es meiner Meinung nach nicht den Schreibstil oder Kings ganzes Können zeigt.

Bewertung
♥♥♥♥

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