2 Hörbücher mit 1.270 min. gehört
0 Reihen begonnen und 0 beendet, 1 auf den neuesten Stand gelesen und 2 aussortiert
16. Der Buick - Stephen King (487 Seiten) 4/5
Klappentext:
Eines Morgens taucht an einer Tankstelle ein alter Buick auf. Der
geheimnisvolle Fahrer verschwindet, und schließlich zeigt es sich, dass
der Straßenkreuzer genauso wenig ein Buick ist wie der schwarzgekleidete
Fahrer ein Mensch. Der Wagen entwickelt ein ungewöhnliches Eigenleben …
Das war wieder ein toller King :D Es gibt eine Rahmenhandlung, in der Figuren Rückblicke in die Vergangenheit geben, indem sie einem jüngeren Kollegen eine Geschichte erzählen. Sehr gut umgesetzt in meinen Augen!
17. Colorado Kid - Stephen King (159 Seiten) 4/5
Klappentext:
Auf einer Insel vor der Küste des US-Bundesstaates Maine wird eine
männliche Leiche gefunden, die nicht identifiziert werden kann. Ein paar
hartnäckige Lokaljournalisten recherchieren den Fall, aber je mehr
Spuren sie verfolgen, desto geheimnisvoller wird das Ganze. Handelt es sich um ein schier unmögliches Verbrechen? Oder sogar um etwas noch Befremdlicheres ...?
Hierzu sollte man wissen, dass es keine Auflösung gibt. Denn genau das war die Aufgabenstellung, der sich Stephen King angenommen hat. Und wenn man mit dieser richtigen Einstellung an das Buch herangeht, fand ich es sehr gut umgesetzt :-)
Das Ganze ist angelehnt an eine wahre Geschichte, die inzwischen mehr oder weniger aufgeklärt wurde - sehr interessant!
[2. Hörbuch] Von der Kunst, das Leben leicht zu nehmen - Marie Luise Ritter (449 min.) 3/5
Klappentext (Auszug):
Was bedeutet es, das Leben mit größtmöglicher Leichtigkeit zu leben? Marie Luise Ritter erzählt in persönlichen Geschichten von Gelassenheit in Stressmomenten, Herausforderungen und einer ganz grundsätzlichen Lebensfreude. Von Menschen, denen sie begegnet ist, von Momenten, die das Leben in eine neue Richtung verändert haben, von Abenteuern und Neuanfängen. Und wie man sich die Leichtigkeit zurückholt, wenn man sie einmal verloren hat.
Die Anekdoten waren ganz unterhaltsam und haben teilweise gute Denkansätze gegeben. Da ich mich aber schon länger mit dem Thema beschäftige, hatte das Buch nicht viel Neues für mich zu bieten.
18. Und alle so still - Mareike Fallwickl (368 Seiten) 4/5
Klappentext:
An einem Sonntag im Juni gerät die Welt aus dem Takt: Frauen liegen auf
der Straße. Reglos, in stillem Protest. Hier kreuzen sich die Wege von
Elin, Nuri
und Ruth. Elin, Anfang zwanzig, eine erfolgreiche Influencerin, der
etwas zugestoßen ist, von dem sie nicht weiß, ob es Gewalt war. Nuri,
neunzehn Jahre, der die Schule abgebrochen hat und versucht, sich als
Fahrradkurier, Bettenschubser und Barkeeper über Wasser zu halten. Ruth,
Mitte fünfzig, die als Pflegefachkraft im Krankenhaus arbeitet und
deren Pflichtgefühl unerschöpflich scheint.
Drei Perspektiven, die mich alle abgeholt haben. Vor allem durch Ruth wird eindringlich erzählt, wie sich der Alltag im Krankenhaus tatsächlich gestaltet, welche Herausforderungen er bietet und vor allem dass es kaum zu bewältigen ist.
Wenn Ihr wissen wollt, was passieren könnte, wenn alle Frauen gleichzeitig keine Care Arbeit und sonstige Tätigkeiten mehr leisten würden, dann lest dieses Buch. (Wobei nicht nur Frauen betroffen sind, denn auch Nuri gibt Einblick in seine Perspektive.)
19. Rory Shy - Der verratene Ganove - Oliver Schlick (320 Seiten) 5/5
Band 7 der Reihe rund um den schüchternen Detektiv Rory Shy mit seiner inzwischen 13-jährigen Assistentin Matilda
Die Reihe ist mir richtig ans Herz gewachsen. Spannung, lustige Begebenheiten und ein kniffliger Kriminalfall. Freu mich schon auf Band 8.
20. "Einige Herren sagten etwas dazu" - Nicole Seifert (273 Seiten) 4/5
Klappentext:
Es waren viel mehr Autorinnen bei den berühmt-berüchtigten Treffen
der Gruppe 47 als Ingeborg Bachmann und Ilse Aichinger, aber sie sind in
Vergessenheit geraten, sie fielen aus der Geschichte heraus – wie sich
nun herausstellt, hatte man ihnen oftmals gar nicht erst Zutritt
gewährt. Und wurden sie miterzählt, dann nicht als Autorinnen ihrer
Texte, sondern als begehrenswerte Körper oder als tragische Wesen.
Nicole Seifert erzählt von den Erfahrungen der Autorinnen bei der Gruppe
47, von ihrem Leben in den Fünfziger- und Sechzigerjahren in der BRD
und von ihren Werken.
Ein kluges, augenöffnendes Buch, das sofort große Lektürelust
entfacht. Schriftstellerinnen wie Gisela Elsner und Gabriele Wohmann
müssen neu gelesen, Schriftstellerinnen wie Ruth Rehmann, Helga M. Novak
und Barbara König neu entdeckt werden. Ein ganz neuer Blick auf die
Gruppe 47 und die Nachkriegsliteratur, der uns bis in die Gegenwart
führt.
Zugegebenermaßen habe ich bislang wenig über die Autorinnen der Gruppe 47 gewusst. Deshalb wollte ich mehr darüber erfahren. Da ich "Frauen Literatur" von Nicole Seifert schon so toll und wichtig fand, habe ich nicht lange überlegt und das Buch im letzten Jahr gekauft. Nun habe ich es endlich gelesen und es hat mich sehr oft den Kopf schütteln lassen, was und wie über Frauen als Schriftstellerinnen geredet und geschrieben wird.
Deshalb ist es weiterhin so wichtig, Werke von Frauen zu lesen.
[3. Hörbuch] Die Töchter der Tuchvilla - Anne Jacobs (821 min.) 4/5
Band 2 der historischen Reihe
Endlich habe ich mir vorgenommen, diese Reihe weiter zu lesen bzw. zu hören. Ein sehr guter zweiter Band, der durch Anna Thalbach sehr schön vorgelesen wurde. Ich habe inzwischen schon Band 3 gehört :-)
21. Der Totenarzt - Chris Carter (432 Seiten) 4/5
Und endlich habe ich es geschafft, den aktuellen Band rund um Hunter und Garcia zu lesen. Ich fand ihn schwächer als alle Vorbände, aber trotzdem sehr spannend und brutal.
Toller Lesemonat! Stephen King geht immer (jedenfalls seine älteren Werke).
AntwortenLöschenDanke Dir! Das stimmt (wobei ich persönlich auch die neueren Bücher von ihm mag) ;-)
LöschenLiebste Melli
AntwortenLöschenDas klingt ja auch sehr intensiv bei dir, um so schöner, dass du trotzdem so viel gelesen hast. "Und alle so still" hat mir abgesehen vom irgendwie sehr konstruierten Schluss sehr gut gefallen und der 7. Rory Shy war ein absolutes Highlight für mich.
"Einige Herren sagten etwas dazu" steht noch auf meiner Wunschliste. Mal sehen, wann das Buch hier einziehen darf.
Ich wünsche dir einen wundervollen Lesemonat April und bin schon gespannt auf weitere Empfehlungen von dir
Livia