"Books are uniquely portable magic." (Bücher sind einzigartige tragbare Magie.)
~Stephen King~

Montag, 9. Februar 2026

[Lesemonat] Januar 2026

Hey Ihr Lieben,
 
heute gibt es meinen Lesemonat Januar 2026. 
 
Der Januar war sehr stressig bei mir und am Ende des Monats bin ich auch noch krank geworden. Inzwischen geht es mir wieder besser und ich habe mir vorgenommen, noch mehr auf meinen Körper zu hören und Pausen einzulegen, wenn sie notwendig sind und es machbar ist. 
 
Leider musste ich deshalb zwei Veranstaltungen absagen, auf die ich mich sehr gefreut hatte. Nun schaue ich nach vorne und hoffe, dass der Februar mir noch ein paar gemütliche Lesestunden bringt.  
 

Im Überblick 


 
 
 
1. Duddits - Stephen King (875 Seiten) 5/5 *Rezension*
2. Rowan & Ash - Christian Handel (409 Seiten) 4/5
3. Der Gott des Waldes - Liz Moore (590 Seiten) 3/5
4. Brunnengeister - Christian Handel (389 Seiten) 3/5
5. Wer Schatten küsst - Marc Levy (255 Seiten) 3/5
6. Vom Mond aus betrachtet spielt das alles keine Rolle - Anne Freytag (432 Seiten) 4/5
 

Statistik

6 Bücher mit 2.950 Seiten gelesen
Neuzugänge: 11 
SuB: 70 + 18 Re-Reads
 
 

Challenges und Leseziele 2026 

0 Reihen begonnen und beendet
1/10 SuB-Senioren gelesen
1/10 Stephen King gelesen
0/5 Buchreihen beendet
1/8 SuB-Bücher aus 2017 bis 2022 gelesen
1/10 Blogger-Edition gelesen
1/4 Rache des SuB gelesen
6/26 Book Special ABC gelesen 
 
 

Im Einzelnen


 
 
1. Duddits - Stephen King (875 Seiten) 5/5 *Rezension*
 
Inhaltswarnung: Krebs, Suizid(gedanken) 
 
Inhalt:
Vier Männer planen einen Jagdausflug, der in einer bedrohlichen Katastrophe enden wird. Werden sie diese abwenden können?  
 
Meinung: 
Das Jahr startete direkt mit einem Highlight für mich. Es ist sehr blutig und eklig, aber auch so toll geschrieben! Wie King die Handlungsstränge auseinander und wieder zusammenführt, hat mich beeindruckt. 
 
 

 
2. Rowan & Ash - Christian Handel (409 Seiten) 4/5
 
Inhalt:
Seit seinem dritten Lebensjahr ist Rowan O'Brien mit der Kronprinzessin von Iriann verlobt. Für seine Familie bedeutet die Heirat viel, versprechen sich die O'Briens mit der Verbindung doch eine Rückkehr an die Macht. Aber im Vorfeld der Hochzeit sorgen Gerüchte für Verstimmung: Rowans enge Freundschaft mit der gleichaltrigen Magierschülerin Raven wird von missgünstigen Stimmen aufgebauscht und großgeredet. Dabei empfindet Rowan nichts als Freundschaft für Raven. Die Wahrheit ist viel komplizierter: Rowan liebt keine andere Frau. Sondern den Königssohn Ash. 
 
Meinung:
Es war toll, in einem Fantasyroman einen schwulen Charakter zu haben. Das Buch konnte mich gut unterhalten und ich habe es sehr gerne gelesen.  
 
 

 
 
3. Der Gott des Waldes - Liz Moore (590 Seiten) 3/5
 
Inhaltswarnung: Gewalt gegen Frauen, Selbstverletzendes Verhalten, Töten von Tieren  
 
Inhalt:
Es ist August 1975, ein Sommer, der das Leben vieler Menschen in den Adirondack Mountains für immer verändern wird. Als Barbara eines Morgens nicht wie sonst in ihrer Koje im Sommercamp liegt, beginnt eine panische und groß angelegte Suche nach der 13-Jährigen. Das Verschwinden einer Jugendlichen im Naturreservat ist unter allen Umständen eine Katastrophe, aber Barbara ist keine gewöhnliche Camperin: Sie ist die Tochter der reichen Familie Van Laar, der das Camp und das umliegende Land in den Wäldern gehören. Und sie ist die Schwester von Bear, dem Jungen, der seit 14 Jahren vermisst wird. Kann das Zufall sein? Was wissen die anderen Kinder im Camp über Barbaras Verschwinden, und was verheimlichen die Angestellten, die im Schatten der Van Laars ihr Dasein fristen? Was hat der aus dem Gefängnis entflohene «Schlitzer» mit all dem zu tun und welche Geheimnisse hütet die Familie selbst?  
 
Meinung: 
Mal wieder so ein Hype, den ich hätte umgehen sollen. Ich kann mir vorstellen, warum Lesende das Buch so toll finden. Das hat wohl viel mit dem Ende zu tun und mit dem Zeitstrahl, dem auch ich gut folgen konnte. Es ist ein Pageturner, aber so richtig überzeugen konnte es mich nicht. Vor allem die Umsetzung des Endes fand ich eher fragwürdig und nicht gut.
 
 
  
4. Brunnengeister - Christian Handel (389 Seiten) 3/5
 
Nach wie vor möchte ich den Verlag nicht unterstützen! Deshalb habe ich das Buch nicht neu gekauft. 
 
Inhalt:
Der Legende nach lebten in alten Zeiten Geister in Brunnen und erfüllten die Wünsche und Verwünschungen der Menschen. Als Prinzessin Lina erfährt, dass der König eine Hochzeit für sie arrangiert hat, erinnert sie sich an die alten Sagen. In einer finsteren Nacht sucht sie einen verfallenen Brunnen im Königswald auf, opfert eine goldene Kugel aus der Burg ihres Vaters und wünscht sich, der Ehe zu entgehen. Doch Lina kennt die wahre Bedeutung der goldenen Kugel nicht, und ihr Handeln erweckt ein uraltes Grauen aus den Tiefen des Brunnens… 
 
Meinung:
Märchenadaptionen lese ich oft mit gemischten Gefühlen. Ich bin nicht so der Märchentyp (obwohl ich sie als Kind ganz gerne mochte). Christian Handel setzt das Märchen des Froschkönigs eher düster um und es gibt auch nur einige (wichtige) Elemente des Märchens, die er mit einfließen lässt. Das mochte ich gerne, aber so richtig überzeugt hat es mich leider nicht.  
 
  
5. Wer Schatten küsst - Marc Levy (255 Seiten) 3/5
 
Inhalt:
Als Kind stiehlt er die Schatten derer, die seinen Weg kreuzen – Freunde, Feinde und seine erste Liebe. Und erhält so Einblick in ihre Träume, Wünsche und Sorgen. Was soll er aber mit dieser Gabe anfangen, die ihn so verwirrt? Jahre später ist aus dem Schattendieb ein Arzt geworden. Hat er immer noch die Fähigkeit, die Sehnsüchte derer zu erahnen, die ihn umgeben? Erneut wird er mit der Frage konfrontiert: Kann er den Menschen dabei helfen, ihre Träume zu leben, statt ihr Leben zu träumen – und selbst das Glück und die Liebe finden? 
 
Meinung:
Mich haben die übernatürlichen Elemente in diesem Buch doch eher überrascht und so etwas lese ich nicht so gerne. Auch die Umsetzung war mir etwas zu kitschig hier und da, insbesondere dann auch beim Ende.  
 
 

 
 
6. Vom Mond aus betrachtet spielt das alles keine Rolle - Anne Freytag (432 Seiten) 4/5
 
Inhalt:
Eben hatte Sally noch ein Leben - eine beste Freundin, eine langjährige Beziehung und eine potenzielle WG mit ihrem Bruder. Aber dann kommt alles anders: Pia ist mit ihren Eltern weggezogen, Felix hat überraschend Schluss gemacht, und statt in die erste eigene Wohnung geht es in den zweiten harten Lockdown. Einmal mehr ist Sally eingesperrt mit ihrer Mutter und den drei Geschwistern. Und als wäre das nicht genug, zieht dann auch noch die ein paar Jahre ältere Leni bei ihnen ein. Unter anderen Umständen wären sich die beiden vermutlich nie begegnet. Doch jetzt schleicht Leni sich Stück für Stück in Sallys Gedanken und weiter in ihr Herz. Dabei hatte Sally sich so fest vorgenommen, sie nicht zu mögen... 
  
Meinung:
Einmal mehr hat mich die Autorin mit ihrem Schreibstil überzeugt. Jeder Blick, jede Geste und jedes Wort der Protagonist:innen ist wohl überlegt und hat mir teilweise Gänsehaut durch die Beschreibungen verursacht. 
 
Hier wird eine beginnende lesbische Liebesgeschichte erzählt, die mich sehr berührt hat. Nur hier und da war es mir eine Wiederholung zu viel und vor allem die Mutter stand einmal zu viel im Türrahmen für meinen Geschmack :D
 
Das Ganze spielt während der Corona-Zeit. Das möchte ich erwähnen, weil ich so langsam wieder darüber lesen kann. Es gibt aber auch Lesende, die das (noch) stören könnte. 
 
Es wird definitiv nicht das letzte Buch von Anne Freytag für mich gewesen sein.  
  
Eure Melli ♥ 

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