"Books are uniquely portable magic." (Bücher sind einzigartige tragbare Magie.)
~Stephen King~

Montag, 6. April 2026

[Lesemonat] März 2026

Hey Ihr Lieben,

 
heute habe ich meinen Lesemonat März 2026 für Euch. 
 
Der Monat war sehr arbeitsintensiv, weil ich mitgeholfen habe, eine Kollegin zu vertreten. So kam ich zwar zum Lesen, war aber dabei sehr unkonzentriert. Trotzdem bin ich sehr zufriedenen mit meinen gelesenen und gehörten Büchern :-) 

Im Überblick 

 

16. Der Buick - Stephen King (487 Seiten) 4/5
17. Colorado Kid - Stephen King (159 Seiten) 4/5
[2. Hörbuch] Von der Kunst, das Leben leicht zu nehmen - Marie Luise Ritter (449 min.) 3/5
18. Und alle so still - Mareike Fallwickl (368 Seiten) 4/5
19. Rory Shy - Der verratene Ganove - Oliver Schlick (320 Seiten) 5/5
20. "Einige Herren sagten etwas dazu" - Nicole Seifert (273 Seiten) 4/5
[3. Hörbuch] Die Töchter der Tuchvilla - Anne Jacobs (821 min.) 4/5
21. Der Totenarzt - Chris Carter (432 Seiten) 4/5
 

Statistik

6 Bücher mit 2.039 Seiten gelesen
2 Hörbücher mit 1.270 min. gehört 
Neuzugänge: 7 
SuB: 54 + 17 Re-Reads
 
 

Challenges und Leseziele 2026 

0 Reihen begonnen und 0 beendet, 1 auf den neuesten Stand gelesen und 2 aussortiert
4/10 SuB-Senioren gelesen
4/10 Stephen King gelesen
1/5 Buchreihen beendet
4/8 SuB-Bücher aus 2017 bis 2022 gelesen
1/10 Blogger-Edition gelesen
8/9 Rache des SuB gelesen
16/26 Book Special ABC gelesen 
 
 

Im Einzelnen

  
16. Der Buick - Stephen King (487 Seiten) 4/5
 
Klappentext:
Eines Morgens taucht an einer Tankstelle ein alter Buick auf. Der geheimnisvolle Fahrer verschwindet, und schließlich zeigt es sich, dass der Straßenkreuzer genauso wenig ein Buick ist wie der schwarzgekleidete Fahrer ein Mensch. Der Wagen entwickelt ein ungewöhnliches Eigenleben … 
 
Das war wieder ein toller King :D Es gibt eine Rahmenhandlung, in der Figuren Rückblicke in die Vergangenheit geben, indem sie einem jüngeren Kollegen eine Geschichte erzählen. Sehr gut umgesetzt in meinen Augen!  
 

 
 
17. Colorado Kid - Stephen King (159 Seiten) 4/5
 
Klappentext:
Auf einer Insel vor der Küste des US-Bundesstaates Maine wird eine männliche Leiche gefunden, die nicht identifiziert werden kann. Ein paar hartnäckige Lokaljournalisten recherchieren den Fall, aber je mehr Spuren sie verfolgen, desto geheimnisvoller wird das Ganze. Handelt es sich um ein schier unmögliches Verbrechen? Oder sogar um etwas noch Befremdlicheres ...? 
 
Hierzu sollte man wissen, dass es keine Auflösung gibt. Denn genau das war die Aufgabenstellung, der sich Stephen King angenommen hat. Und wenn man mit dieser richtigen Einstellung an das Buch herangeht, fand ich es sehr gut umgesetzt :-) 
Das Ganze ist angelehnt an eine wahre Geschichte, die inzwischen mehr oder weniger aufgeklärt wurde - sehr interessant! 
 

[2. Hörbuch] Von der Kunst, das Leben leicht zu nehmen - Marie Luise Ritter (449 min.) 3/5
 
Klappentext (Auszug):
Was bedeutet es, das Leben mit größtmöglicher Leichtigkeit zu leben? Marie Luise Ritter erzählt in persönlichen Geschichten von Gelassenheit in Stressmomenten, Herausforderungen und einer ganz grundsätzlichen Lebensfreude. Von Menschen, denen sie begegnet ist, von Momenten, die das Leben in eine neue Richtung verändert haben, von Abenteuern und Neuanfängen. Und wie man sich die Leichtigkeit zurückholt, wenn man sie einmal verloren hat. 
 
Die Anekdoten waren ganz unterhaltsam und haben teilweise gute Denkansätze gegeben. Da ich mich aber schon länger mit dem Thema beschäftige, hatte das Buch nicht viel Neues für mich zu bieten.  
 
 

 
18. Und alle so still - Mareike Fallwickl (368 Seiten) 4/5
 
Klappentext:
An einem Sonntag im Juni gerät die Welt aus dem Takt: Frauen liegen auf der Straße. Reglos, in stillem Protest. Hier kreuzen sich die Wege von Elin, Nuri und Ruth. Elin, Anfang zwanzig, eine erfolgreiche Influencerin, der etwas zugestoßen ist, von dem sie nicht weiß, ob es Gewalt war. Nuri, neunzehn Jahre, der die Schule abgebrochen hat und versucht, sich als Fahrradkurier, Bettenschubser und Barkeeper über Wasser zu halten. Ruth, Mitte fünfzig, die als Pflegefachkraft im Krankenhaus arbeitet und deren Pflichtgefühl unerschöpflich scheint.  
 
Drei Perspektiven, die mich alle abgeholt haben. Vor allem durch Ruth wird eindringlich erzählt, wie sich der Alltag im Krankenhaus tatsächlich gestaltet, welche Herausforderungen er bietet und vor allem dass es kaum zu bewältigen ist. 
Wenn Ihr wissen wollt, was passieren könnte, wenn alle Frauen gleichzeitig keine Care Arbeit und sonstige Tätigkeiten mehr leisten würden, dann lest dieses Buch. (Wobei nicht nur Frauen betroffen sind, denn auch Nuri gibt Einblick in seine Perspektive.) 
 

 
 
19. Rory Shy - Der verratene Ganove - Oliver Schlick (320 Seiten) 5/5
 
Band 7 der Reihe rund um den schüchternen Detektiv Rory Shy mit seiner inzwischen 13-jährigen Assistentin Matilda 
 
Die Reihe ist mir richtig ans Herz gewachsen. Spannung, lustige Begebenheiten und ein kniffliger Kriminalfall. Freu mich schon auf Band 8. 
 
 

 
 
20. "Einige Herren sagten etwas dazu" - Nicole Seifert (273 Seiten) 4/5
 
Klappentext: 
Es waren viel mehr Autorinnen bei den berühmt-berüchtigten Treffen der Gruppe 47 als Ingeborg Bachmann und Ilse Aichinger, aber sie sind in Vergessenheit geraten, sie fielen aus der Geschichte heraus – wie sich nun herausstellt, hatte man ihnen oftmals gar nicht erst Zutritt gewährt. Und wurden sie miterzählt, dann nicht als Autorinnen ihrer Texte, sondern als begehrenswerte Körper oder als tragische Wesen. Nicole Seifert erzählt von den Erfahrungen der Autorinnen bei der Gruppe 47, von ihrem Leben in den Fünfziger- und Sechzigerjahren in der BRD und von ihren Werken.

Ein kluges, augenöffnendes Buch, das sofort große Lektürelust entfacht. Schriftstellerinnen wie Gisela Elsner und Gabriele Wohmann müssen neu gelesen, Schriftstellerinnen wie Ruth Rehmann, Helga M. Novak und Barbara König neu entdeckt werden.  Ein ganz neuer Blick auf die Gruppe 47 und die Nachkriegsliteratur, der uns bis in die Gegenwart führt.

Zugegebenermaßen habe ich bislang wenig über die Autorinnen der Gruppe 47 gewusst. Deshalb wollte ich mehr darüber erfahren. Da ich "Frauen Literatur" von Nicole Seifert schon so toll und wichtig fand, habe ich nicht lange überlegt und das Buch im letzten Jahr gekauft. Nun habe ich es endlich gelesen und es hat mich sehr oft den Kopf schütteln lassen, was und wie über Frauen als Schriftstellerinnen geredet und geschrieben wird. 
 
Deshalb ist es weiterhin so wichtig, Werke von Frauen zu lesen.  
 
 
  
[3. Hörbuch] Die Töchter der Tuchvilla - Anne Jacobs (821 min.) 4/5
 
Band 2 der historischen Reihe
 
Endlich habe ich mir vorgenommen, diese Reihe weiter zu lesen bzw. zu hören. Ein sehr guter zweiter Band, der durch Anna Thalbach sehr schön vorgelesen wurde. Ich habe inzwischen schon Band 3 gehört :-) 
 

 
 
21. Der Totenarzt - Chris Carter (432 Seiten) 4/5

Band 13 der Reihe
 
Und endlich habe ich es geschafft, den aktuellen Band rund um Hunter und Garcia zu lesen. Ich fand ihn schwächer als alle Vorbände, aber trotzdem sehr spannend und brutal.  

Das war wieder eine bunte Mischung!
   
Eure Melli ♥ 

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