Hey Ihr Lieben,
morgen geht es los mit unserer Leserunde, die ich mit *Nicole*
geplant habe.
Wer mag, kann sich uns gerne anschließen! Meldet Euch bei
Interesse
einfach via Kommentar unter diesem Beitrag :-)
Die Reihe
"Der Talisman"
"Das schwarze Haus"
"Andere als diese Welten" (erscheint am 14.10.2026 - auch dazu ist eine Leserunde bereits ganz grob geplant) :-)
Die Leserunde findet auf diesem Blog statt. Alle lesen in ihrem Tempo. Wir teilen das Buch in Leseabschnitte ein,
so dass der Austausch wie gewohnt in den hiesigen Kommentaren
abschnittsweise erfolgen kann.
Solltet Ihr andere Ausgaben/Kapiteleinteilungen/Seitenzahlen haben, meldet Euch gerne, dann nehme ich das mit auf.
Wir haben das Buch wie folgt eingeteilt:
1. Anfang bis Seite 77 (Anfang bis einschließlich Kapitel 2)
2. Seite 78 bis Seite 150 (Kapitel 3 und Kapitel 4)
3. Seite 151 bis Seite 227 (Kapitel 5 bis einschließlich Kapitel 7)
4. Seite 228 bis 302 (Kapitel 8 und Kapitel 9)
5. Seite 303 bis 369 (Kapitel 10 bis einschließlich Kapitel 13)
6. Seite 370 bis 424 (Kapitel 14 und Kapitel 15)
7. Seite 425 bis 483 (Kapitel 16 und Kapitel 17)
8. Seite 484 bis 543 (Kapitel 18 und Kapitel 19)
9. Seite 544 bis 605 (Kapitel 20 und Kapitel 21)
10. Seite 606 bis 659 (Kapitel 22 und Kapitel 23)
11. Seite 660 bis 714 (Kapitel 24 und Kapitel 25)
12. Seite 715 bis 769 (Kapitel 26 und Kapitel 27)
13. Seite 770 bis Schluss (Kapitel 28 bis Schluss)
Wir freuen uns auf das gemeinsame Lesen und regen Austausch zur Lektüre :)

Allgemeines
AntwortenLöschenHey Nicole,
Löschenfreue mich auf unsere Leserunde :-)
Liebe Grüße Melli
Hallo Melli,
Löschenich freue mich auch. :) Bin schon gespannt, wie es uns gefallen wird.
Liebe Grüße
Nicole
1. Anfang bis Seite 77 (Anfang bis einschließlich Kapitel 2)
AntwortenLöschenDiese geisterhafte Flugperspektive fand ich anfangs sehr interessant und wirklich mal was anderes. Man fliegt sozusagen mit einem allwissenden Erzähler durch die Rahmenbedingungen. Ein Stil, den ich u.a. von Bradbury her kenne. Obwohl ich den anfangs recht interessant fand, hoffe ich schon, dass wir noch einen persönlicheren Stil bekommen. Teilweise ist es etwas mühsam, als unsichtbarer Beobachter in der Geschichte anzukommen. Die Story an sich ist jedenfalls mal interessant.
LöschenZuerst sind wir auf der Polizeistation. Da sind die Cops überfordert, weil mittlerweile schon drei Kinder getötet wurden. Ein Serienkiller ist am Werk, welcher Fisherman genannt wird.
Dann machen wir einen Abstecher ins Senioren-Heim und es wird in allen möglichen tristen Tönen geschildert. Dort besuchen wir eine Dame, die selig zwischen ihren alten Möbeln schlummert und laut den Beschreibungen des allwissenden Erzählers noch recht rüstig und geistig fit ist. Ihr sehen wir nur kurz beim Schlafen zu. Dann geht es weiter zu jemanden, der stark an Demenz leidet oder zu leiden scheint. Dieser Burny ist weniger gut beisammen und wohl ein armer alter Mann, wenn wir nicht durch den Erzähler etwas mehr über ihn erfahren hätten. Recht viel wissen wir aber noch nicht über ihn.
Mir gefällt, wie die Hintergründe der Figuren detailliert geschildert werden. Also, wie die Alten in die Seniorenresidenz gelangt sind, aber auch, von wem das Haus geführt wird und wie im Hintergrund auch noch Geld abgezweigt wird.
Weiter geht es. Jetzt bin ich mir nicht sicher, ob zuerst das schwarze Haus kam oder die Leiche des dritten Kindes, das ermordet wurde. Die Reihenfolge spielt ja keine Rolle. Die unsichtbare Stimme führt uns weiter zum schwarzen Haus, wie es abgeschottet, verdunkelt und gut versteckt in sich ruht. Die Beschreibungen waren schon recht plastisch und man freut sich als Horror-Leser darauf, das Haus kennenzulernen. Und uns wird verraten, wo die Leiche des dritten Kindes liegt. In diesem verlassenen Diner. Sogar die Geschichte des Diners erfahren wir, was ich immer sehr schön finde, wenn ich von King detailliert an einen Ort geführt werde. Der Zustand der Leiche ist halt nicht besonders schön und wie der Hund versucht, den Fuß des Kindes aus den Turnschuh zu bekommen, war schon etwas heftig.
Und wir erhaschen noch einen Blick auf Tylers Familie. Sein Vater verkauft Traktoren, joggt in der Früh und macht sich Sorgen um seine Frau Judy und seinen Sohn Tyler. Der Fisherman Killer beunruhigt selbstverständlich alle. Obwohl er sich auch Sorgen um Judy macht, weil sie sich merkwürdig verhält. Judy träumt om schwarzen Turm Hier ist es gut, wenn man die Reihe um den dunklen Turm schon kennt, weil man mit den Begriffen, die Judy in den Sinn kommen, einiges anfangen kann.
Total traurig, dass man sofort erfährt, dass Tyler das nächste Opfer des Fisherman Killers sein wird. Und als Tyler meinte, dass er jeden Tag nutzen will, weil er das Gefühl hat, zu wenig Zeit zu haben, hat es mir die Gänsehaut aufgestellt.
Ich hoffe schon, dass der Stil persönlicher wird, obwohl es mir an der Seite des unsichtbaren Erzählers gefällt. Nur wäre es schön, wenn er mehr in den Hintergrund rückt oder ich gewöhne mich noch daran. Mal schauen.
Mir erging es ähnlich. Ich brauchte ein paar Seiten, um reinzufinden (aber nicht viele). Für mich las es sich wie eine Kameraführung im Film.
LöschenTotal spannendes Stilmittel, um - wie Du sagst - Details zu den Orten und Personen zu vermitteln.
Die drei Kinder insbesondere die Szene mit dem Schuh haben mir auch eine Gänsehaut verursacht.
Dass Tyler das nächste Opfer ist, hab ich irgendwie überlesen, weil ich etwas unkonzentriert war gegen Ende hin - aber gut, dass wir es zusammen lesen :D
Ein persönlicherer Stil wäre tatsächlich nicht schlecht.
Ganz unabhängig davon: Ich höre gerade das Hörbuch "Das Signal" von Ursula Poznanski, das u. a. von Dir empfohlen wurde und es ist so spannend, dass ich eher zum Hörbuch greife als zu lesen :D Trotzdem mag ich auch dieses Buch hier bislang und bin gespannt, wie es weitergeht.
Ich empfand beim Lesen ja diese Vogelperspektive als sehr abwechslungsreich anders, um mal in eine Geschichte einzusteigen. Im weiteren Verlauf macht diese Perspektive sogar Sinn, aber das werdet ihr noch sehen - korg! Auch die Vorstellung der einzelnen Charaktere aus dieser Perspektive war mal erfrischend und ich kann euch sagen, es wird sich noch andere Erzählperspektiven geben. Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß mit diesem Buch und bin auf eurer Fazit gespannt.
LöschenViele Grüße
Marc
@ Marc: Danke schön. :) Freut mich, dass du mitliest.
Löschen@ Melli: Ach, "Das Signal" verstehe ich gut. Es ist wirklich sehr spannend. :) Lass dir Zeit. Ich bin auch momentan langsam unterwegs.
@Marc: Schön, dass Du mitliest :-)
Löschen2. Seite 78 bis Seite 150 (Kapitel 3 und Kapitel 4)
AntwortenLöschenDie fliegende Perspektive, diese Kameraführung, behalten wir wohl bei. Auch wenn sie teilweise abgeschwächt wird. Mittlerweile sind wir bei Jack angekommen und haben ein bisschen was erfahren, was er mit seinem Leben angefangen hat. Er ist also Cop und als Hollywood bekannt. Aber er mag nicht mehr im Dienst sein und hat sich sozusagen in den Ruhestand verabschiedet. Er dreht halt schon ein bisschen am Rad, mit dem Federn und dann dem Rotkehlchen-Ei. Das sind schon einmal merkwürdige Zwischenfälle. Fraglich, ob er sich das alles einbildet. An seine Abenteuer in „Der Talisman“ kann er sich definitiv nicht mehr erinnern.
LöschenEr ist ein guter Freund von Henry, der etliche sprachliche Figuren verkörpert und über ein Wahnsinns-Gehör verfügt. Was der alles raushören kann. Sehr beeindruckend.
Dann gab es einiges, was mich ein bisschen gähnen lassen hat. Vor allem die Baseball-Beschreibungen. Da muss man bei King manches Mal durch.
Ist dir etwas aus diesem Abschnitt besonders im Gedächtnis geblieben?
Mir geht es ja wie Jack, den wir nun kennenlernen: Ich kann mich auch nicht an seine Abenteuer aus dem "Talisman" erinnern :D
LöschenDass der Mann so gut hört, hat mich auch beeindruckt. Vielleicht kommt uns das später in der Geschichte noch zugute? Wer weiß.
Ich fand es insgesamt ein bisschen viel. Es gibt eine Menge Personen, über die wir viele Details erfahren.
Ehrlich gesagt habe ich mich nach Beenden von Kapitel 3 gefragt, was hängen geblieben ist. Denn ich las sehr bruchstückhaft und konnte mich an GAR NICHTS erinnern :D Deshalb habe ich das komplette Kapitel nochmal in Ruhe gelesen :D
Aber jetzt wo Du fragst: Nee, mir ist nichts besonders im Gedächtnis geblieben. Es sind so viele Kleinigkeiten, bei denen ich gespannt bin, welche davon noch von Bedeutung sein werden.
Auf jeden Fall hoffe ich natürlich, dass wir gemeinsam mit Jack den Fall lösen können. Dass es Kinder trifft, ist schon hart.
Hey ihr zwei,
Löschenich empfand den „Gedächtnisverlust" bezüglich dem Talismanabenteuer als Willkommen. Da musste man kaum Vorkenntnisse mitbringen und könnte Daß Schwarze Haus sogar als eigenständige, losgelöste Geschichte lesen. Das tat sehr gut, weil Der Talisman wirklich nicht so gut war (für mich persönlich sogar bis dato das schlechteste Buch von King).
Insgesamt waren es viele Figuren am Anfang, mit denen man klar kommen muss, aber das strukturiert sich im Verlauf noch, wenn auch mit Anlauf. Ein paar Durststreckem kommen zwar, aber die sind bei weitem nicht so schlimm, wie beim Talisman und gebe der Geschichte trotzdem etwas mit.
Das Gehört von ... (Hab den Namen gerade nicht parat) ist doch deswegen so gut, weil er blind ist, oder? Ist auf jeden Fall noch ein Gimmick, was eingesetzt wird.
Wünsche euch beiden weiterhin viel Spaß.
Liebe Grüße
Marc
@ Marc: Ja, das ist wahr! Dadurch, dass sich Jack nicht mehr erinnert ist man selbst beim Lesen nicht im Nachteil. Das finde ich auch sehr gut.
LöschenIch auch :D
Löschen3. Seite 151 bis Seite 227 (Kapitel 5 bis einschließlich Kapitel 7)
AntwortenLöschenSo, jetzt bin ich endlich in der Geschichte angekommen.
LöschenThematisch sind wir wohl bei Serienkillern. Es war schon recht unheimlich, wie dieser alte Burnside von Fritz Haarmann zu schwafeln beginnt. Rebeccas ungutes Gefühl ist absolut berechtigt.
Tyler ist vermutlich tot und Opfer des Fishermans. Ich mag die Details, die ineinandergreifen. Zum Beispiel Tylers Fahrrad, dass vorm Altenheim gefunden wird und von der Polizei abtransportiert wird.
Außerdem war es total beängstigend, den Zusammenbruch von Tylers Eltern zu begleiten. Seiner Mutter ging es ja schon monatelang schlecht mit all diesen Träumen und Visionen. Ich frage mich schon, warum sie so ein Gespür dafür hatte, dass etwas passieren wird. Und woher sie all die merkwürdigen Begriffe hat, die aus einer anderen Welt kommen. Jedenfalls war es sehr beängstigend, wie sie zusammenbricht, wie sich ihr Mann um sie kümmert und dabei selbst immer mehr das Gefühl hat, dass mit Tyler etwas nicht stimmt.
Übrigens, ist der alte Burnside der Fisherman? Interpretiere ich das richtig? Kommt er aus einer anderen Welt oder dient er einen anderen Welt?
So viele Fragen über Fragen und ich hoffe sehr, dass Jack Sawyer bald mitmischt. Henry wird ihm das, nach seinem Auftritt im Altenheim, sicherlich nahe legen.
Ich denke auch, dass Jack in die Ermittlungen einsteigt.
LöschenDie Details lese ich auch gerne.
Und beim Serienmörder (natürlich direkt recherchiert) bekomme ich eine Gänsehaut.
Den Zusammenbruch der Mutter fand ich auch ganz schlimm.
Es gibt viele Begriffe aus dem Dunklen Turm.
Ja, leider wird Tyler wohl das nächste Opfer sein :-( Wobei das Mädchen, glaube ich, noch gar nicht offiziell gefunden wurde - vielleicht habe ich es aber auch überlesen.
Aktuell versuche ich, langsam zu lesen, um so viel wie möglich mitzubekommen.
Hab den Kopf gerade nicht so frei fürs Lesen.
Deshalb kann ich auch gar nicht sagen, ob Burnside der Fisherman sein könnte. Hab tatsächlich noch keine Vermutung.
Hach, es ist schon, euch beim Rätseln und entdecken des Buches beiwohnen zu können. Es sind zwar auch ein paar Punkte nicht so gut an dem Buch, aber alles in allem spannend, tragisch und die Verknüpfungen zum Dunklen Turm sind natürlich überragend. Bin gespannt, wie ihr den Rest aufnehmen werdet. Weiterhin viele Freude beim Entdecken dieser und anderer Welten.
LöschenP.S. Meine Ausgabe für Teil 3 ist schon vorbestellt. Habe mir diesmal die amerikanische gegönnt. Ich hoffe diese kommt rechtzeitig zur Leserunde hier an.
Viele Grüße
Marc
@ Marc: Das Buch habe ich mir auch schon längst vorbestellt. :D Aber auf Deutsch. Ich denke mal, die gemeinsame Leserunde werden wir schon hinbekommen. :)
Löschen@ Melli: Nimm dir die Zeit, die du brauchst. Ich bin auch manchmal schneller und dann wieder langsamer.
LöschenIch hab nur einmal ein Buch vorbestellt und das ist so schief gegangen, dass ich es lieber direkt im Buchladen kaufen werde :-)
Löschen@ Melli: Ich habe bisher nur gute Erfahrungen mit Vorbestellungen gemacht. Und Martina von Martinas Buchwelten nur schlechte. :D Meist bekomme ich die Bücher viel früher und sie Wochen später. XD Sorry, dass ich darüber lachen muss. Ich verstehe es nur einfach nicht.
LöschenDas ist aber wirklich skurril :D
Löschen4. Seite 228 bis 302 (Kapitel 8 und Kapitel 9)
AntwortenLöschenJack ist ein gefragter Mann. Die Territorien greifen nach ihm und es blitzen Teile seiner Erinnerung auf. So richtig will er es noch nicht zulassen. Es wird auch schön beschrieben, wie er diese „Neurose“ von damals ablegen wollte. Und jetzt steckt er mittendrin, indem er Irmas Turnschuh inklusive abgetrennten Fuß vor die Tür geliefert bekommen hat. Jacks „Findungsprozess“ wurde richtig gut beschrieben. Es fängt schon damit an, wie er die drei Jungs in die Zange nimmt und aus ihnen die Wahrheit herausbekommt. Daran sieht man, was für ein guter Polizist er ist.
LöschenDer letzte Abschnitt hat zudem schön gezeigt, wie schnell sich ein Gerücht verbreitet, indem man jemanden etwas erzählt, was er nicht weitersagen darf. Der nächste erzählt es weiter, usw. Bis es alle wissen. Immer wieder schön zu beobachten. In der Situation verstehe ich Arnold sogar. Und die anderen eigentlich auch. Es ist schwierig mit so eine harten Situation allein zurecht zukommen. Man muss sich jemanden anvertrauen, wenn man mit einem Serienkiller telefoniert hat.
Jetzt bin ich halt gespannt, ob Irmas Leiche gefunden wird und welches Debakel dort auf uns wartet.
Zwei Begriffe sind bei mir sofort wieder präsent gewesen: "Territorien" und "hinüberflippen". :D
LöschenJa, diese Szenen haben mir auch gut gefallen. Der Fuß im Schuhkarton war natürlich grausig. Aber wie gut, dass er sofort alles in Beweistütchen gebracht hat. Nur die Mütze nicht.
Ja, die Verschwiegenheit xD
Das fand ich fast schon wieder zum Schmunzeln, denn jede Person erzählt es wahrscheinlich ein bisschen ausschmückender.
Darauf bin ich auch gespannt!
5. Seite 303 bis 369 (Kapitel 10 bis einschließlich Kapitel 13)
AntwortenLöschenWas für ein Wimmelbild der Eskalation! Es wird detailliert beschrieben, wie sich diese Wahnsinns-Situation ergibt. Das war schon im wunderbar kingschen Stil, den ich grundsätzlich liebe.
LöschenEs ist schon gefährlich, dass Jack diese Botschaft des Fishermans, und damit ein Beweisstück, in seinen Wagen geladen hat. Als der Reporter Greene Fotos davon macht, habe ich Jack schon der Lynch-Justiz ausgesetzt gesehen. Dank Beezer ist das gerade noch gut ausgegangen. Jetzt bin ich neugierig, ob Greene nach dem ersten Schock weiterhin hartnäckig an Jack dran bleibt oder ob er sich bedeckt hält.
Diese Biker-Gang finde ich ohnehin faszinierend. :D Man merkt halt, dass zumindest King gerne biographische Züge in seine Romane einfließen lässt. Da sind diese wilden Typen, die über Literatur philosophieren und mit ihren guten Jobs ein solides Leben führen. Auch ein Hinweis, dass man mit Bewertungen und Urteilen vorsichtig sein sollte, weil hinter dem ersten Eindruck oft viel mehr steckt.
In der Handlung selbst sind wir nicht wirklich vorangekommen. Black und Brown übernehmen jetzt das Ruder und Jack schreitet wohl auch als „Schutzmann“ zur Tat.
In Thrillern ist es ja oft so, dass wir sofort vom Anruf "da gibt es einen Tatort" zu ebenjenem Tatort springen.
LöschenGanz anders hier. Kapitellang erzählt King - und das in perfektem Perspektivwechsel, ohne den allwissenden Erzähler zu verlassen, wie alle zum Tatort kommen. Gefühlt alle außer der Polizei :D Diese kann ihre Arbeit gar nicht richtig aufnehmen, weil sie damit beschäftigt ist, die sensationsgierigen Menschen fernzuhalten.
Wie großartig ist das bitte erzählt?
Wir, das ist wohl eine Krähe, denn es ist relativ am Anfang davon die Rede, dass wir Vogelfüße haben. Huh!
Der Reporter war ja mal typisch für einen Beruf :D So furchtbar, dass er für ein Foto so ziemlich alles tun würde. Und wie er sich schon die Schlagzeilen ausmalt.
Doch dann wird seiner Kamera der Film entrissen. Das habe ich gefeiert :D
Das Gehör des blinden Mannes hat uns tatsächlich hierbei geholfen und den Reporter "aufgestöbert".
Bei der ganzen Aufregung dürfen wir aber nicht vergessen, warum wir eigentlich hier sind. Du hast Recht, Nicole: Weitergekommen sind wir gar nicht.
Mal sehen, wie es weitergeht und ob es noch weitere Rangeleien zwischen den Ermittelnden geben wird.
Oh ja, als das mit den Beweisstücken aufkommt, hab ich auch gedacht, das war's jetzt.
Ich habe mich auch gefreut, als der Kamera der Film entrissen wurde. :D
Löschen6. Seite 370 bis 424 (Kapitel 14 und Kapitel 15)
AntwortenLöschenUnd wieder so eine Situation, wo ich dachte "das war's jetzt" - diesmal wegen des Sohnes von dem Cop.
LöschenSeine Gedanken, es träfe hoffentlich immer andere, nie ihn selbst, kann ich gut nachvollziehen. Hier trifft es zum Glück zu. Bei der Szene mit dem Jungen und seinen Wachsmalstiften musste ich so grinsen. Solche Momente bei King liebe ich einfach.
Er schaukelt im Nebel - das war auch ein tolles Bild. Und gruselig.
Die Polaroidfotos im Schrank waren ein grausiger Fund.
Dass Garfield eine Hauskatze ist, da musste ich auch lachen. Ich hab tatsächlich das Rätsel gelöst, bevor die Lösung da stand.
Wie Charles Burnside im Bett liegt und Dinge von sich gibt, das war auch gruselig.
Und natürlich der Rabe am Ende sowie die Anspielungen auf das gleichnamige Gedicht von Poe.
*Gänsehaut*
Bei aller Liebe muss ich mir eingestehen, dass die Geschichte sehr, sehr langsam voranschreitet. Ich fühle mich wie eine Schnecke, die über die Seiten kriecht, weil alles gar so detailliert erzählt wird.
LöschenWir haben nun wieder den alten Burnside ein Stück weit begleitet, der mit nur einem Schlapfen Fotos des toten Mädchens in einen fremden Schrank gelegt hat und danach wieder im Seniorenheim auftaucht. Seine Motive, warum er ausgerechnet diesen Mann für die Fotos ausgewählt wurden auch sehr genau geschildert.
Währenddessen ist Jack bei Tylers Mutter in der Nervenheilanstalt gewesen und hat ihre innere Schönheit, dieses Strahlen bewundern. Sie kann und konnte als Kind in die Territorien blicken und weiß so einiges.
Dann sind wir auch bei Irmas Mutter, die von einem Raben à la Poe Besuch erhält. Das war schon etwas gruselig.
Ach ja, das Nebelschaukeln fand ich auch einprägsam. Mir hat gefallen, wie hier die Spannung aufgebaut wird, weil der Junge auf einmal weg war. Plötzlich kommt er völlig aufgekratzt und frohgemut aus dem Nebel und berichtet vom Schaukeln.
LöschenOh ja, wie eine Schnecke fühle ich mich beim Lesen auch! Ich mag es, aber wir sind gerade mal bei der Hälfte :D
LöschenDie zweite Hälfte geht bei den meisten Büchern flotter. :D Warum auch immer.
LöschenJaaa - das ist bei mir auch so :D
Löschen7. Seite 425 bis 483 (Kapitel 16 und Kapitel 17)
AntwortenLöschenViel passiert ist hier wieder nicht. Wahrscheinlich gibt es am Ende einen langen Showdown, mal sehen.
LöschenSpeedy taucht kurz am Telefon auf. Das klingelte was bei mir. Ich musste aber recherchieren. Er war der Mentor von Jack im "Talisman" und hat ihn überhaupt erst mit dem Flippen vertraut gemacht.
Daran konnte ich mich nicht erinnern :D
Toll finde ich, dass das FBI den Falschen hat, während Jack nun dem Richtigen auf der Spur ist :D
Wobei natürlich die Frage bleibt, ob nicht eine übernatürliche Macht eigentlich hinter dem Ganzen steckt und den Mann im Pflegeheim nur benutzt. Darauf deutet ja einiges hin.
Jack ist am Ende wieder kurz geflippt und ich weiß nicht so ganz, was ich davon halten soll.
Mir ist übrigens aufgefallen, dass ich zuvor geschrieben hatte, so kleine Szenen bei King zu lieben. Aber vielleicht hat auch Straub sie geschrieben? So genau weiß man das ja nicht.
Ich bewege mich weiter langsam durchs Buch.
Die Autoren haben ein weiteres Wimmelbild kreiert. Diesmal ging es sozusagen um Potters Rettung vor Burnside. Beezers Bike-Gang hat sich mittlerweile auch einen speziellen Platz darin verdient. Ich mag diese kontrastreichen Typen total gern. Einerseits so wild von der Optik her, andrerseits so gebildet und bedacht. Herrlich! So etwas liebe ich!
LöschenJack konnte also klären, warum ausgerechnet Potter als Bauernopfer herhalten sollte. Dale hat Brown und Black lange genug abgehalten, sodass Jack ein ausführliches Gespräch mit Potter führen konnte. Jacks Gabe, bei anderen das Gedächtnis aufzufrischen könnte ich auch brauchen. Meist bei mir selbst. Jedenfalls hat Jack nun den Namen Burnside gehört. Bei Dale klingelt auch etwas, er kann den Namen aber nicht zuordnen. Und das schwarze Haus wurde erstmals im Rahmen der Ermittlungen erwähnt. Es ist Burnsides Haus. Auch hier kann oder will sich Dale an nichts erinnern. Sehr interessant, das Ganze.
Stimmt, es geht nicht hervor, was von Straub und was von King stammt. Ich finde, bei "Der Talisman" hat man es recht deutlich gemerkt. "Das schwarze Haus" wirkt viel bedachter von der Handlung her. Beim Talisman hatte ich das Gefühl, dass sie einfach drauflos geschrieben haben.
LöschenDoch, an Speedy konnte ich mich erinnern. :)
8. Seite 484 bis 543 (Kapitel 18 und Kapitel 19)
AntwortenLöschenDiesmal ist es nicht ganz so wimmelbild-mßig.
LöschenWir haben den Besuch von Jack bei Irmas Mutter. Das war schon traurig mit ihrem Wohnwagen, ihrer Situation und ihrem Alkohol.
Dann geht Jack Burger essen :D
und trifft dort die Biker. Während er sich wohl zu Judy Marshall auf den Weg macht, bleiben wir bei den Biker-Jungs.
Sie versuchen, das schwarze Haus zu finden. Fast hätten sie es auch geschafft. Doch da werden sie angegriffen. Jeder empfindet das anders. Jeder trägt andere Wunden davon.
Die gruselige Mitfahrerin war - uiuiui :D
Und dann das Hundewesen - der Höllenhund?
Nebenbei erfahren wir noch, dass Doc seinen Job wegen eines Behandlungsfehlers aufgegeben hat.
Und am Ende wollen sie ihre Wunden versorgen.
Was für ein Abschnitt!
Jetzt haben mich die beiden Herren Autoren!!!
LöschenJacks Besuch bei Irmas Mutter geht einen richtig an die Nieren. Wie sich die Frau mit Alkohol in sich selbst zurückgezogen hat und Jack ihr in die leeren Augen blickt, ist schon sehr düster. Dadurch bekommt er zumindest ein paar weitere Anhaltspunkte, auch wenn es für Irmas Mutter wohl wenig Hoffnung im Leben gibt.
In Cheesys Lokal kommt er mit der Biker-Gang zusammen. Hier hat die Beschreibung des Films ein bisschen an meinen Lesernerven gezehrt. Keine Ahnung, ob dieser Film mit der Biene zu einem späteren Zeitpunkt noch wichtig ist. Danach ging es aber flotter weiter.
Jack kommt dem schwarzen Haus endlich auf die Spur. Die Bikergang meint sich daran zu erinnern. Es ist nur eine vage, verdunkelte Erinnerung, die sogar einen Todesfall nach sich gezogen hat.
Was für ein Massaker!
Zuerst einmal hat mich schon die Suche nach dem Weg zu dem schwarzen Haus total fasziniert, wie die Biker die Straße entlang fahren und dabei den Straßenrand untersuchen. Auch die Gedanken der Biker fand ich recht packend. Zuerst einmal, weil es gedanklich angekreidet wurde, dass Beezer nicht die Führung übernimmt und wie das ein bisschen zu einem Kuddelmuddel führt und auch den Blick auf „Harko“. Eine kleine Geschichte in der Geschichte von einem bösen Ort. Das fand ich sehr toll untergebracht. Auch den Rückblick auf Docs Arztkarriere hat der Story einen Mehrwert gegeben, wie ihm in seiner Assistenarzt-Zeit die Frau weggestorben ist, weil er eine falsche Medikamentendosis verschrieben hat. Der Tumult auf der Zufahrt zum schwarzen Haus war auch sehr packend beschrieben. Dieses blutige Massaker um den Hund, wie sie alle mit Wahnvorstellungen (waren es überhaupt welche?) zu kämpfen hatten und sie der Hund ordentlich aufgewirbelt hat. Ich bin echt gespannt, wie es weitergeht. Ich fürchte aber, dass der Hundebiss einiges an Problemen nach sich ziehen wird.
@ Melli: Bei dem Abschnitt war ich auch hin und weg! Das war mal richtig flott zu lesen.
Löschen9. Seite 544 bis 605 (Kapitel 20 und Kapitel 21)
AntwortenLöschenDer Fisherman hat Judy Marshall eine Kassette geschickt.
LöschenSie enthält Grausiges, davon können wir ausgehen.
Ich habe nicht verstanden, warum die Oberschwester sie ungehört an Judy weitergibt, das fand ich sehr fahrlässig. Und es löst tatsächlich etwas in Judy aus :-(
Das alles erfahren wir zunächst durch ein Telefonat von Jack mit Judys Ehemann.
Schließlich fährt Jack zu Judy und die beiden wollen alleine miteinander reden. Aber sie sind nicht allein. Der Journalist im Schrank :D Und dann flippt er mit - das fand ich witzig, auch wenn ich mich gefragt habe, ob er Jack dann in die Quere kommen könnte.
Aber soweit geht alles gut. Es wird viel vom Dunklen Turm gesprochen - Ka, die Balken usw. - das ist schon toll, wenn man ungefähr weiß, was es bedeutet ;-)
Am Ende flippen wir zurück.
Ich muss sagen, das Buch zieht sich für mich ein bisschen in die Länge. Es gibt Dialoge und neue Verwicklungen, aber so richtig voran kommen wir irgendwie (noch) nicht.
Jetzt sind wir wieder mit Jack unterwegs und er ist auf dem Weg zu Judy, die diese grausige Fisherman-Kassette angehört und wieder durchgedreht ist. Sie wollte sich wieder durch die Wände graben. Wenigstens haben wir nun dafür eine Erklärung erhalten. Judy wollte mit ihrem Twinner Sophie in den Territorien Kontakt aufnehmen. So flippt Jack nun rüber in die Territorien, verliebt sich unsterblich in Sophie und hält mit ihr und Speedy ein Palaver. Jetzt sind wir sozusagen am Kern der Sache dran und haben eine direkte Verbindung zum dunklen Turm. Sogar über Roland, den Revolvermann sprechen sie und seine drei rekrutierten Revolvermänner. Der Mechanismus vom Turm, seinen Balken und den scharlachrotem König wird ebenso erklärt. Hier habe ich mir einige Stellen markiert, weil ich die ganz toll gefunden habe.
LöschenDoch mit den Palavern an sich hatte ich auch schon in der Reihe um den dunklen Turm wenig Freude, weil sie oft gar so lang gezogen sind, auch wenn es für die Geschichte an sich wichtig ist.
Witzig fand ich, dass der Reporter unabsichtlich mit in die Territorien geflippt ist. :D Da hat er mal was zu sehen bekommen.
Melli, es stimmt, es geht ziemlich zäh voran. :D Bei manchen Abschnitten tut sich wenigstens was. Also, das mit der Biker-Gang und dem schwarzen Haus fand ich wirklich großartig. Aber jetzt treten wir wieder nur auf der Stelle. Es bahnt sich von Anfang an etwas an, ohne das wirklich was geschieht. Diese langsame Erzählweise ist schon eine Geduldsprobe, auch wenn ich die Story gut finde.
LöschenJetzt sind wir schon so weit gekommen, jetzt werden wir Jack noch das nächste Stückchen beistehen.
Ja, das auf jeden Fall - wir bleiben dran :D
Löschen10. Seite 606 bis 659 (Kapitel 22 und Kapitel 23)
AntwortenLöschenHuch, heute komme ich aber gut voran :D
LöschenZunächst landen wir im Chaos in der Psychiatrie, weil Alarm ausgelöst wurde wegen unserem Flippen in die andere Welt.
Henry befindet sich in der Bar und fährt dann zum Glück mit einem Taxi nach Hause.
Jack fährt indes zu Mouse. Oh Mann! Er "verfault quasi von innen heraus". Sehr gruselig, eklig und einfach nur traurig. Und toll, wie seine Biker-Gang zu ihm steht, für ihn sorgt und da ist.
Wie King und Straub einfach so viel Horror für einen blinden Mann (Henry) kreieren können :O Wahnsinn. Bei der Person mit der Heckenschere war es aus bei mir :D So eine Gänsehaut-Beschreibung! Und dann noch das Parfüm am Anfang, das seiner Frau gehört hat. Boah, das war Grusel vom Feinsten!
Was mir insgesamt gut gefällt, sind diese parallelen Erzählstränge. Wir sind meistens nur an einem Schauplatz und dann geht es weiter zum nächsten. Und trotzdem passiert das alles gleichzeitig.
Da waren jetzt ein paar Schmankerl dabei. Jack und Green sind wieder zurückgeflippt. Die danach entstandene Situation mit Judy war schon höchst interessant. Warum haben Jack und Judy rumgemacht? Das verstehe ich überhaupt nicht, weil er sich ja jetzt in Sophie verliebt hat? Green ist durchgedreht und hat dabei sein Äußeres übersehen. Bei seiner Beschreibung musste ich grinsen. Fand es aber spannend, dass er sich mit dem unangenehmen jungen Pfleger verbündet. Da kommt noch etwas auf Jack zu. Jedenfalls fühlte sich dieser Green für mich wie ein Kieselstein im Schuh an. Zwar hat er bisher keinen großen Schaden veursacht, doch der zwickt schon gewaltig.
LöschenBeim blinden Henry sind wir beim gruseligen Teil der Story. Das mit dem Parfum fand ich sehr unheimlich, wie er das Parfum seiner verstorbenen Frau riecht. Noch dazu, wo er so scharfe Sinne hat und sich eigentlich voll und ganz darauf verlassen kann.
Jack ist bei der Biker-Gang und entlockt Mouse noch einiges. Ich habe bei Mouse ganz schön mitgelitten, wie er von innen heraus verfault und ihm dieses schwarze Zeug regelrecht in den Kopf steigt. Das ist alles sehr tragisch und dramatisch erzählt. Wirklich, sehr mitreißend und packend!
Mich wundert immer nur, wie viel Zeit sich Jack dazwischen lässt, bevor er zum nächsten Schauplatz fährt, obwohl er weiß, dass die Zeit drängt.
Oh ja, Melli, du bist wirklich flott unterwegs! Ich schnecke weiter vor mich hin. :D
LöschenDass sie rumgemacht haben, fand ich auch komisch. Hab es darauf geschoben, dass Sophie und Judy Twinner sind.
LöschenDas mit dem Kieselstein ist ein super Vergleich :D
Lass Dir ruhig Zeit :-)
11. Seite 660 bis 714 (Kapitel 24 und Kapitel 25)
AntwortenLöschenDas war wieder spannend!
LöschenEs gibt einige Kämpfe, insbesondere mit einer Heckenschere. :O
Die Trauer von Jack um Henry war so herzzerreißend!
Dieses Bild von Jack, wie er von Bienen umarmt wird, war toll und gleichzeitig fand ich es gut, dass es keine Wespen waren - ich hasse Wespen :D
Auch die Krankenpflegerin kommt dem Fisherman in den Weg und muss sterben. :-(
Das Gespräch am Schreibtisch zwischen dem Fisherman und Chipper wiederum fand ich ganz witzig, weil es so skurril war.
Und es gibt einen weiteren unschönen Kampf mit der Heckenschere.
Schließlich flippt Jack und träumt.
Was für ein blutiges Massaker! Der blinde Henry im Kampf gegen die Heckenschere und danach geht es mit der Heckenschere im Altenheim weiter.
LöschenDa ist ordentlich das Blut gespritzt, als Burny auf den armen Henry mit der Heckenschere los gegangen ist. Mir hat es eingangs schon so gut gefallen, als sich Henry auf den Angriff vorbereitet hat und genau lauschte, woher die Gefahr kommt und worum es sich handeln konnte. Wie er gebissen wurde, die Finge verstümpelt, und dann spritzte das Blut. Brrr. Schade, dass er es nicht überlebt hat. Über ihn hätte ich sehr gerne mehr erfahren. Wenigstens konnte er noch eine Nachricht an Jack absetzen.
Dann hat Burny noch ordentlich im Altenheim gewütet und massakriert.
Mühsam fand ich, wie sich Jack am Weg zu Henry macht und all diese Gedanken hat, wie es mit Henry weitergehen wird. Wir wussten ja schon, dass Henry tot ist, Jack noch nicht. Er hat die viele Zukunftspläne gemacht. Das war mir einfach zu lang, weil es doch über mehrere Seiten ging.
Nun schnecke ich mit viel Zuversicht im Gepäck weiter.
Ja, das stimmt, manche Abschnitte brauchen ewig und die spannenden Szenen gehen fix.
Löschen12. Seite 715 bis 769 (Kapitel 26 und Kapitel 27)
AntwortenLöschenAlso durch die letzten Seiten fliege ich nur so.
LöschenWir bekommen endlich ein Lebenszeichen von Ty. Und wie tapfer der kleine Kerl ist! Das war wieder so spannend zu lesen.
Ich freue mich, dass sich die beiden Autoren auch so kurz vor dem Finale Zeit lassen, die Geschichte zu erzählen. Denn zu oft werden Bücher am Ende plötzlich zu rasant und handeln alles in wenigen Sätzen ab. Nicht so hier.
Und nun begeben wir uns bald ins schwarze Haus. Ich bin auch auf alles gefasst - hoffe ich :D
Tyler kommt nun auch endlich mal vor und ich habe mich gefreut, dass es ihm den Umständen entsprechend gut geht und er ausgiebig von Baseball-Spielen träumt, deren Beschreibungen uns natürlich nicht vorenthalten werden. :D Der verletzte Burny muss Tyler abliefern, wenn er überleben will. Die Drohung war schon sehr, sehr deutlich. Damit geht es für uns Leser ab in die Welt der Territorien, wo Tyler um seinen Hintern fürchten muss. Irgendwie war mir klar, dass sich Burny seinen Teil vorab holen will und daher Tylers Hinterbacke im Visier hat. Bei der Beschreibung wie Tyler gefesselt wird, bin ich ganz schön ins Schwitzen gekommen. Auch diese Nähe zu Burny, beim Fesseln hat mir Gänsehaut beschert. Das war schon sehr, sehr grauslich. Tyler schafft es tatsächlich das alte Ekelpaket zu überwältigen und tötet ihn sogar.
LöschenUnd die Gang rund um Jack und Beezer macht sich für den Aufbruch ins schwarze Haus bereit. Jetzt geht es Richtung Finale.
Der war gut, Melli. XD Die Autoren haben es alles andere als eilig, scheint mir.
Löschen13. Seite 770 bis Schluss (Kapitel 28 bis Schluss)
AntwortenLöschenWas für ein Finale!
LöschenDieses Zitat, dass Menschenfresser ja Verdauungsstörungen bekommen müssen :D
Mir wurde das Finale im Black House zu schnell in wenigen Sätzen abgehandelt. Dafür war es vorher zu detailgetreu. Jedenfalls für meinen Geschmack. Aber man bekommt dadurch ein Bild von der riesigen Größe des Hauses. Da gibt es viele Schauplätze und es ist viel los.
Die Untaten werden also gerächt. Und zwar in sämtlichen Welten und Dimensionen, wenn ich das richtig verstanden habe. Dafür werden diese ganzen Kinder befreit.
Dann kommt diese Andeutung, uns würde nicht gefallen, was noch kommen würde. Oha. Da habe ich eine Lesepause gemacht. Ich wollte nicht wissen, was passieren wird.
Doch dann geschieht es. Jack ist fast tot und überlebt nur durch ein letztes Flippen. Nun kann er nur noch in den Territorien leben. Kurzbesuche seien aber möglich.
Ich bin mir nun sicher, dass wir ihn im dritten Band mindestens bei einem solchen Kurzbesuch wiedersehen werden.
Was für ein Schluss!
Okay, das war es also. Tyler wurde gerettet und mit ihm fast 800 andere Kinder. Dass Jack in den Territorien bleibt bzw. bleiben muss hatte ich irgendwie geahnt. Vielleicht hatte ich dazu vorher schon einmal etwas aufgeschnappt. Jedenfalls ist er nun bei seiner Sophie. Mir hat auch am Ende gefallen, wie der Kreis zu Ka gezogen wurde. Warum etwas geschieht? Wegen Ka.
LöschenDas Menschenfresser-Zitat hatte ich mir auch markiert, das ist tatsächlich recht witzig.
Und es stimmt, dafür, dass wir seitenlang in dieser Geschichte waren, haben wir uns wirklich sehr wenig im schwarzen Haus selbst aufgehalten.
Das mit Ka fand ich auch sehr, sehr schön.
LöschenFazit/Bewertung/Rezension
AntwortenLöschenMir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen und ich vergebe 4/5 Herzen.
LöschenAn vielen Stellen war es mir zu langatmig, obwohl ich das sonst bei King sehr mag. Diese Detailtreue ist hier aber schon arg ausgedehnt und hat meinen Lesefluss oft unterbrochen.
Zum Ende hin bin ich dann doch sehr durch die Seiten geflogen. Und einige dieser Details, die erzählt werden, fand ich richtig schön, so dass sie auf jeden Fall ihre Berechtigung hatten und einiges wettgemacht haben.
Es gab viele Szenen, die mir den Atem geraubt haben. Ich litt mit den Figuren und wir mussten einiges verkraften.
Das Buch ist sehr blutig und nicht für King-Anfänger geeiget, schon allein, weil es der zweite Band zu "Der Talisman" ist, aber auch, weil es viele Anspielungen auf den Dunklen Turm gibt, die nur King-Fans verstehen können.
Nun freue ich mich auf Band 3, der im Oktober erscheinen wird :-)
Die Geschichte fand ich großartig, mit der langsamen Erzählweise hadere ich sehr und bin daher nur bei 3 Sternen angekommen. Ich liebe Kings ausschweifende Art, weil sie meistens dem Erzählten Tiefe und Mehrwert verleiht. Doch hier hatte ich immer öfter das Gefühl, dass sich King und Straub gegenseitig herausgefordert haben, wer detaillierter und gedehnter Schreiben kann. Zum Beispiel als Jack den Film in der Bar gesehen hat. Sicherlich, die Biene ist zu einem späteren Zeitpunkt mehr oder weniger von Belang, doch das hat es in dieser ausführlichen Form meiner Meinung nach nicht gebraucht. Trotzdem bin ich froh, dass ich Jacks Geschichte erfahren habe und bin gespannt, ob er aus dieser anderen Welt wieder zurück kommen wird.
LöschenVerabredung zu Band 3 "Andere als diese Welten"
AntwortenLöschen@Nicole
Löschen@Marc
@alle, die Lust haben, mitzulesen - alle sind willkommen!
Hallo zusammen, der dritte Band erscheint am 14. Oktober 2026. Ich schlage vor, dass wir unsere Leserunde Ende Oktober/Anfang November starten, damit alle noch Zeit haben, das Buch zu kaufen.
Wenn es okay für Euch ist, können wir gerne wieder hier lesen. Ich teile das Buch ein, sobald ich es mir geholt habe :-)
Ich wäre definitiv dabei, habe aber schon eine Leserunde Ende Oktober und eine weitere Anfang November. Ihr könnt auch gerne ohne mich lesen oder wir setzen die Runde Mitte November an. Wie ihr wollt. Falls ihr ohne mich lest, bin ich nicht beleidigt.
LöschenOh, nein, Nicole, das kommt gar nicht in die Tüte :D Wir haben uns gemeinsam zum schwarzen Haus durchgekämpft, da bleiben wir auch zusammen bei einem weiteren Abenteuer!
LöschenWir können gerne am 22.11.2026 starten - das wäre ein Sonntag. Was haltet Ihr davon?
Ich warte noch auf einen analogen November-Termin und melde mich dann wieder.
LöschenÜbrigens, ich finde das total niedlich von dir Melli. <3
Löschen♥
LöschenAlles klar, wir haben ja noch Zeit :-)