"Books are uniquely portable magic." (Bücher sind einzigartige tragbare Magie.)
~Stephen King~

Donnerstag, 3. April 2025

[Aktion] Top Ten Thursday: Buchtitel mit "Ein" oder "Eine" am Anfang

 




Hey Ihr Lieben,
 
heute nehme ich beim Top Ten Thursday bei *Weltenwanderer* teil. Das Thema lautet: 
 
10 Bücher, deren Buchtitel mit "Ein" oder "Eine" anfangen
 
Ich war doch sehr überrascht, wie lange ich gebraucht habe, um die folgenden 7 (!) Bücher zu finden. Das hatte ich mir viel einfacher vorgestellt ^^


Gaby Köster: Ein Schnupfen hätte auch gereicht
Wolf Küper: Eine Million Minuten
Andreas Eschbach: Eine Billion Dollar
Jojo Moyes: Ein ganzes halbes Jahr
Hillary Clinton: Eine Welt für Kinder
Gisela Kautz: Ein Ziel vor Augen
Diana Gabaldon: Ein Hauch von Schnee und Asche (Reihe Outlander)


Eure Melli ♥

Mittwoch, 2. April 2025

[Leipziger Buchmesse] Tag 1 ~ Donnerstag, der 27. März 2025 inklusive Exkurs zur Orientierung auf der Messe und zu Introviertiertheit/Hochsensibilität

 

 
Hey Ihr Lieben, 
 
heute möchte ich Euch von meinem ersten Messetag zur Leipziger Buchmesse 2025 berichten. 
 
Ich beginne allerdings ein paar Wochen zuvor mit zwei Gesprächen in der Leipziger Straßenbahn. 
 
Zwei Fragen unterhielten sich darüber, welche Lesungen sie außerhalb der Messe beim Programm in der Stadt Leipzig liest besuchen wollen. Das fand ich ebenso interessant wie ein paar Tage später zwei Frauen, die sich über ihre Arbeit auf der Messe unterhielten. Sie waren auf dem Weg zum Messegelände, um einen Verlagsstand mit aufzubauen. :-)
 
In der Buch- und Messestadt Leipzig ist also schon Wochen vor der Messe eine Vorfreude darauf zu spüren :-)
 
 
Zur Messe hatte ich eine gute Anreise. Am Hauptbahnhof wurde die Straßenbahn dann recht voll, aber das hatte ich auch nicht anders erwartet. Ich habe auf dem Weg tatsächlich gelesen und Musik gehört.
 
 
Mir ist es wichtig, möglichst keine fremden Menschen von vorne zu fotografieren. Wenn es nicht anders geht, habe ich diese zumindest unkenntlich gemacht.
 
 
In der Glashalle befanden sich wie jedes Jahr u. a. öffentlich-rechtliche Medien und die große Literaturbühne von ARD, ZDF und 3Sat (dazu im dritten Blogbeitrag mehr).

 
Jedes Jahr gibt es ein anderes Gastland. 2025 war das Norwegen. 

 
Um möglichst keine Menschen zu fotografieren, habe ich die Verlagsstände eher "nach oben" aufgenommen. Es wuseln natürlich jede Menge Menschen herum ^^
 

Krass fand ich die Schlange am LYX-Stand, um einfach nur auf den Stand zu kommen, um sich umzusehen. Es war also keine Signierstunde - die fanden woanders statt - und manche Menschen standen dafür trotzdem stundenlang an. Wahnsinn! Das behinderte übrigens niemanden, denn die Schlange wurde am Rand der Halle entlanggeführt. Das möchte ich gerne erwähnen, weil ich von anderen Messen weiß, dass es auch anders/schlimmer geht.
 
 
Tatsächlich hatte ich meinen Messebesuch diesmal akribisch geplant und mir notiert, welche Termine ich unbedingt wahrnehmen möchte. Mein erster Weg führte mich deshalb zur Signierstunde von Dieter Hallervorden. 

 
Zuvor hatte ich noch eines der wenigen Exemplare ergattert, das es auf der Messe zu kaufen gab. Leider war es nicht in der Messebuchhandlung zu bekommen, sondern an einem Extra-Stand, den ich erst einmal suchen musste. Es gab zu wenig Exemplare. Der Verlag/die Organisator:innen hatten wohl nicht mit diesem Andrang gerechnet.
 
 

Dieser Andrang führte auch dazu, dass die eingeplante Stunde zum Signieren nicht ausreichte. Das lag insbesondere daran, dass viele nur ein Foto mit Dieter Hallervorden machen wollten und gar keine Bücher dabeihatten. So stand ich letzlich über eine Stunde umsonst an und habe nur dieses Foto von Weitem aufnehmen können. 
 
Da es zu wenig Buchexemplare gab, hatten viele auch nur einen Zettel mit dem Buchcover aus einer Zeitschrift herausgerissen, um das signieren zu lassen. 
 
Das fand ich wirklich sehr traurig, weil mir Signierstunden wichtig sind, um diesen einen kleinen Fangirl-Moment zu erleben, einer Person wirklich mal so nahe zu sein und eine Unterschrift in ein Buch (!) zu bekommen. 

Ich hätte mir gewünscht, dass die Leute mit Buch vielleicht Vorrang bekommen hätten oder dass die zeitliche Planung etwas realistischer ausgefallen wäre.

 
So schlenderte ich etwas frustriert und enttäuscht weiter durch die Hallen und erfreute mich am Anblick der vielen mühevoll errichteten Verlagsstände. Und damit meine ich nicht nur große Verlage, sondern auch die zahlreichen kleinen Verlage, die sich präsentieren. 
 
Das hob meine Stimmung recht schnell. Immerhin konnte es nur noch besser werden, nachdem gleich mein erster Termin so ein Reinfall war.


 
 
 
Dann fand ich das für mich passende Motto, da ich Wälzer über alles liebe :D
 
 
Die Ullstein-Eule durfte natürlich auch nicht fehlen.
 
 
Auf diesem Foto sehr Ihr nicht nur Klaus-Peter Wolf (links) und Arno Strobel (rechts), sondern auch eine wichtige Orientierungshilfe in den Hallen. 
 
Dazu ein kurzer 
 

Exkurs zur Orientierung auf der Messe

 
Diese Zahl 2 oben zeigt an, dass wir uns in Halle 2 befinden. 
 
Links seht Ihr noch ein halbes G, diese Buchstaben sind die Groborientierung für die Bereiche/Gänge in der Halle. Dann gibt es noch Zahlen ab 100 (soweit ich weiß), die den entsprechenden Stand anzeigen. 
 
Ihr findet also in dieser Reihenfolge Halle/Gang/Stand.
 
Das ist wie im Fußballstadion/in der Konzerthalle. Da habt Ihr ja auch meistens einen Sektor, einen Block, eine Reihe und einen Platz.  

Nur den Platz müsst Ihr Euch auf der Messe am Stand dann noch selbst suchen ;-)
 
Es ist so wichtig, zu wissen, wann Ihr WO GENAU sein müsst, um eine bestimmte Veranstaltung nicht zu verpassen. Ich habe den Donnerstag genutzt, um mich zu orientieren.  
 
Es gibt nichts Blöderes, als bei Beginn einer Veranstaltung zu merken, dass man sich in der falschen Halle befindet und ans andere Ende des Geländes muss. Durch die Menschenmassen ist man nicht so schnell dort - selbst wenn man versucht zu rennen :D

 
Auf der Messe gibt es viel zu entdecken und so lief ich weiter staunend umher
 

 
 
 
Um rechtzeitig bei Veranstaltungen zu sein, habe ich immer genügend Zeit eingeplant. So war ich schon vor meinem nächsten Termin auf der Audio-Bühne und habe mich sitzend (auch so ein Thema für sich, dazu später mehr) ausgeruht. 
 
Plötzlich sprang ein Typ auf die Bühne und meinte, dass der Termin mit D. C. Odesza leider ausfallen müsse. Ich blieb sitzen, weil das der vorige Termin gewesen wäre. 
 
Dann sprang Dana Golombek auf die Bühne und machte Werbung für Lesungen/Gespräche mit Jutta Speidel später am Nachmittag. Das fand ich total witzig, weil ich Dana Golombek als Schauspielerin sehr verehre. Ich habe mich nicht getraut, ein Foto von ihr zu machen ^^
 
Ich habe mich dann aber sehr gefreut, als Eva Almstädt (rechts im Bild) ihr Interview zu "Ostseedämmerung" hatte. Geführt wurde das Interview von der Verlagsmitarbeiterin Kerstin Kaiser von Lübbe Audio (links im Bild). Das war wirklich großartig, da ich gerade mitten in dieser Krimireihe stecke.

 
Mein Lebensmotto!!
 
 
Das könnte ich mir auch auf die Fahnen schreiben.
 
Wobei ich es auf der Messe schon gut umgesetzt habe. Ich habe mir tatsächlich wenig Gedanken darüber gemacht, was andere Leute wohl von mir denken könnten. 
 
An sich gibt es in den Messehallen bei den Bühnen und Lesungen genügend Sitzplätze. Es kommt natürlich auf die Veranstaltung an. Manchmal reichen diese Plätze auch nicht aus und es stehen jede Menge Menschen noch drumherum. Ich hatte oft Glück, weil ich rechtzeitig da war, um noch einen Platz zu ergattern. 
 
Bei den Essen-Ständen gab es auch Plätze. 
 

Mein Umgang mit Introvertiertheit und Hochsensibilität auf der Messe

 
Ich habe meine Pausen jedoch anders verbracht. Ich bin introvertiert und hochsensibel. Mich laugen Reizüberflutungen wie auf so einer Messe schnell aus. Grob gesagt fehlt mir der Filter im Gehirn, um Reize "auszusortieren". Somit prasseln diese ungefiltert auf mich ein. Ich brauche nach solchen Veranstaltungen eine längere Pause, um alles zu verarbeiten. Das ist keine Krankheit, sondern ein Wesensmerkmal. Im Restaurant beispielsweise bekomme ich - ob ich will oder nicht - so ziemlich alle Gespräche an den Nachbartischen mit. Ich kann sie nicht ausblenden. 
 
Das kann sehr anstrengend sein und ich bekomme schnell Kopfschmerzen auf Messen. Deshalb habe ich mich immer wieder an den Rand zurückgezogen, etwas gegessen, getrunken oder mich einfach ausgeruht. Ich hatte dafür ein Sitzkissen dabei, was sehr bequem war. So konnte ich gut neue Energie tanken. Da ich auch noch meine Tage bekommen hatte, war es wichtig, diese Pausen einzuplanen und es hat auch insgesamt gut funktioniert. Gegen die Kopfschmerzen habe ich Schmerztabletten genommen, was mir auch geholfen hat. Ich hatte aus meiner letzen Buchmesse vor zwei Jahren gelernt, damals war ich nach einem halben Tag völlig fertig von der Messe und hatte keine (Kopf-)Schmerztabletten dabei. 
 
Diesmal war ich besser vorbereitet und konnte meinen Aufenthalt dadurch besser genießen.
 

So hatte ich genügend Energie, um weiter über die Messe zu schlendern
 
 
Und auch der Manga-Halle einen Besuch abzustatten. Die Manga-Anime-Cosplay-Welt finde ich super spannend :-)


 So ging für mich Messetag 1 zu Ende :-)
 
 
Eure Melli ♥

Dienstag, 1. April 2025

[Aktion] Currently Reading - Aktuelle Lektüre ~ 01.04.2025

 


Hey Ihr Lieben, 

dienstags zeigt Andrea vom Blog *Bücher - Seiten zu anderen Welten* die Bücher, die sie aktuell liest. Das Banner stammt auch von ihr. Da mache ich heute gerne mit.

Weitere Teilnehmende (alle nehmen teil, wann sie mögen)

 Rückblick auf die vergangene Woche

Abgebrochen

 
Thomas Harris: Hannibal Rising - Seite 99/345 Seiten
 
Leider zog sich für mich ja schon der Vorband und das Ende fand ich komisch. Hierbei handelt es sich nun um die Vorgeschichte von Hannibal Lecter. Es beginnt in Kriegszeiten und mit entsprechend schlimmen Kriegsszenen, die zwar wirklich sehr gut (und grausam) geschrieben sind, aber das Buch konnte mich einfach nicht abholen. Ich las in einer Woche darin ca. 30 Seiten und kam gefühlt überhaupt nicht voran, obwohl die Kapitel sehr kurz sind. 
Ich legte es immer wieder aus der Hand, was ein schlechtes Zeichen ist. Irgendwie war es für mich gerade das falsche Buch. Schade, aber manchmal ist das einfach so.


Beendet



Sebastian Fitzek: Elternabend - 336 Seiten
 
Ganz anders erging es mir hiermit. Ich hatte so viel Spaß beim Lesen! Ich flog nur so durch die Seiten. So muss es sein!





Komplett gelesen/gehört 



Eva Almstädt: Ostseefeuer - 287 min.


Eva Almstädt: Ostseetod - 258 min.

 

In dieser Reihe geht es für mich gerade rasant voran :-) Ich höre die gekürzten Ausgaben, weil nur diese in der Onleihe erhältlich sind. Das ist ein bisschen schade, stört mich aber nicht so sehr. 

Ich durfte die Autorin auf der Leipziger Buchmesse in einem Interview mit Kerstin Kaiser kennenlernen, was wirklich toll war. Mein erster Messebericht geht morgen online. 


Martina Hefter: Hey guten Morgen, wie geht es dir? - 224 Seiten

Passend u. a. auf dem Weg zur Buchmesse begleitete mich dieses Buch und ich habe es tatsächlich auch kurz vor der Messe am zweiten Messetag beenden können :-)

Ein kraftvolles Buch, das ich noch rezensieren möchte. Es spielt in Leipzig, was immer wieder Erwähnung findet und ich finde es toll, wenn ich die Orte wiedererkenne/kenne. 


Ursula Nuber: Nur Katzen haben sieben Leben - 189 Seiten

Das Sachbuch handelt davon, wie wir mehr aus unserem (einzigen) Leben machen (können), um ihm mehr Tiefe zu verleihen.

Die Autorin zitiert mir zu viel und führt Studien an, ohne Quellen anzugeben. Sie sagt zwar (oft), wer etwas sagt oder von wem die Studie stammt, aber mir fehlte es trotzdem an einem "ordentlichen" Quellenverzeichnis. Es gibt am Ende nur ein Literaturverzeichnis, in dem ich aber nicht alle aufgeführten Personen finden konnte. 

Sollte ich die Rezensionen zu den Büchern nicht schaffen, werden sie zumindest im Lesemonat vorgestellt. Ist gerade ein bisschen stressig bei mir ;-)


Aktuelle Lektüre

 

Sebastian Fitzek: Die Einladung - Seite 33/384

Es geht direkt los und ich bin mittendrin. Mittendrin im Albtraum ;-) Ich bin gespannt, ob es wieder so ein Verwirrspiel geben wird und ob ich wie in "Mimik" mitkomme oder ob ich völlig überfordert den Faden verliere und Fiktion nicht mehr von Realität unterscheiden kann :D

Seitdem ich diese Wochenrückblicke dienstags blogge, merke ich, wie unfassbar krass aktuell mein Bücherkonsum ist. Ich verkrieche mich gerade in fiktiven Welten, wenn die Nachrichten nicht mehr auszuhalten sind und gleichzeitig lese ich auch einiges an non-fiktionaler Literatur, um mich in verschiedenen Themengebieten weiterzubilden und zu reflektieren.   


Mal sehen, was ich bis nächste Woche so lese.

Eure Melli