Hey Ihr Lieben,
ich habe tatsächlich schon heute ganz pünktlich meinen Lesemonat März für Euch und das ist kein Aprilscherz!
Auch wenn meine Aufmerksamkeit weiterhin eher auf Nonogrammen als auf dem Lesen liegt :D, so habe ich doch wenigstens begonnen, dabei Hörbücher zu hören ^^
Drei Bücher habe ich aussortiert und dadurch ist mein SuB ein bisschen geschrumpft :-)
Hier seht Ihr die zwei Printausgaben, wobei sich auch ein Buch eingeschmuggelt hat, das ich als Hörbuch gehört habe.
Im Überblick:
Das Leben ist großartig - von einfach war nie die Rede - Gaby Köster (208 Seiten) 4/5
ZORN - Wie du mir - Stephan Ludwig (416 Seiten) 3/5
Nacht der Rache - Tim Miller (160 Seiten) 4/5
Im Namen des Todes - J. D. Robb (511 Seiten) 5/5
Das Dickicht - Joe R. Lansdale (331 Seiten) 3/5
[Hörbuch] In ewiger Schuld - Harlan Coben (576 min.) 4/5
[Hörbuch] Marianengraben - Jasmin Schreiber (395 min.) 5/5
[Hörbuch] 8 Schlüssel gegen Stress und Burnout - Ulrike Pilz-Kusch (80 min.) 3/5
Statistik
5 Bücher mit 1.626 Seiten gelesen sowie 3 Hörbücher mit 1.051 min. gehört
Neuzugänge: 3 Bücher
SuB: 79 Bücher (davon 3 eBooks)
+ 34 Re-Reads
0 Reihen begonnen
0 Reihen beendet
Challenges 2022
30 vor 30 Challenge: 1 Buch gelesen -22/3012 für 2022: 2/12
SuB-Senioren: 3/10 Stephen King: 1/10
Im Einzelnen:

Das Leben ist großartig - von einfach war nie die Rede - Gaby Köster (208 Seiten) 4/5
Nachdem ich "Ein Schnupfen hätte auch gereicht" gelesen habe, das von Gaby Kösters Schlaganfall und dessen Folgen handelt, habe ich direkt zu diesem Buch gegriffen. Es wurde ca. acht Jahre später geschrieben und behandelt weiterhin die Folgen des Schlaganfalls, aber auch wichtige Themen wie Inklusion etc.
Eigentlich hatte ich vor, eine Doppelrezension zu schreiben, aber leider habe ich das zeitlich noch nicht geschafft.
ZORN - Wie du mir - Stephan Ludwig (416 Seiten) 3/5
Dieser sechste Band der Reihe hat mir nicht ganz so gut gefallen wie die Vorbände. Zum einen war mir das Privatleben von Zorn zu sehr im Vordergrund, zum anderen gefiel mir der Fall nicht so gut. Der nächste wird wieder besser ;-)
Nacht der Rache - Tim Miller (160 Seiten) 4/5
Ab 18 Jahren erhältlich - und das völlig zu Recht. Es handelt sich um einen Teil der FESTA-Extrem-Reihe.
Leider blieb für meinen Geschmack hier ein bisschen die Handlung auf der Strecke. Über viele Seiten gibt es blutige Kampfszenen und das Ganze hat auch einen "Grund" (die Rache eines Menschen). Aber so richtig kennengerlernt habe ich die Figuren nicht, dafür war es einfach zu kurz. Am Ende gab es dann aber zu meiner Zufriedenheit ein paar gute Entwicklungen/Wendungen ;-)
Im Namen des Todes - J. D. Robb (511 Seiten) 5/5
Bei dieser Reihe kann ich mich nur wiederholen, wie grandios ich die Genre-Mischung finde: Thriller, Erotik, Science-Fiction-Elemente, Humor in den Dialogen.
Das Dickicht - Joe R. Lansdale (331 Seiten) 3/5
Nachdem Jack Parkers Eltern an den Pocken verstorben sind, macht er sich mit seiner Schwester und seinem Großvater auf den Weg zur Tante. Doch dann wird die Schwester entführt und Jack begibt sich auf die turbulente Suche nach ihr. Begleitet wird er von einem kleinwüchsigen Menschen, einem Schwarzen und einem Wildschwein.
Tja, was soll ich dazu sagen?
Der Schreibstil ist toll, sehr flüssig und unterhaltend. Irritiert war ich von der Sprachwahl. Und deshalb habe ich erstmal ein bisschen recherchiert, weil ich das Buch gerne zeitlich einordnen wollte. Denn es wird permanent das ältere N-Wort ausgeschrieben benutzt.
Seit einigen Monaten beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Rassismus und mich störte das hier sehr ohne Hintergrundwissen, denn ich lese sehr sensibilisiert.
Lansdales Werke spielen wohl oft im Süden der USA (so auch hier). Es wurde 2014 veröffentlicht, spielt so ca. um 1900 in Ost-Texas. Der damalige Umgang mit Sexismus und Rassismus ist daher sehr authentisch dargestellt. Mir war es wichtig, das herauszufinden und für mich einzuordnen. Denn ich finde es wichtig, bestimmte Wörter in Büchern nicht einfach zu streichen (oder aus Prinzip gar nicht erst zu verwenden), sondern darüber zu sprechen, in den Dialog zu kommen und zuzuhören, um es heute besser machen zu können.
Ich habe auf jeden Fall vor, noch mehr von Joe R. Lansdale zu lesen.
[Hörbuch] In ewiger Schuld - Harlan Coben (576 min.) 4/5
Als ich so durch die Onleihe stöberte, sah ich dieses Hörbuch, das ich als Printausgabe auf dem SuB hatte. So konnte ich es befreien. Detlef Bierstedt spricht es richtig gut und ich hatte viel Spaß mit der spannenden Handlung.
[Hörbuch] Marianengraben - Jasmin Schreiber (395 min.) 5/5
Triggerwarnung: Thema Depression
Ich habe ein sehr interessantes Interview mit der Autorin in einem Podcast gehört, bei dem sie über ihre Erfahrungen mit Depressionen gesprochen hat.
Dies ist auch ein Thema in "Marianengraben". Als Paula ihren über alles geliebten Bruder verliert, stürzt sie in ein tiefes Loch. Eines Nachts möchte sie das Grab ihres Bruders besuchen und trifft dabei auf Helmut, der dort auch eine interessante Sache vorhat. Ehe sie es sich versieht, stimmt sie zu, mit ihm "gemeinsame Sache" zu machen. Ein Roadtrip der besonderen Art nimmt seinen Lauf...
Bei gehypten Büchern bin ich ja immer ein bisschen skeptisch. Aber hier entwickelte sich das Buch von Beginn an zu einem Highlight für mich. Die Autorin ist Biologin und fügt immer wieder kleine wissenswerte Informationen zum Beispiel über Meerestiere ein (daher auch der Titel). Mir hat die Reise mit den Protagonist:innen sehr viel Freude bereitet, zumal es durch Maximiliane Häckes Stimme für mich ein wahrer Hörgenuss gewesen ist.
[Hörbuch] 8 Schlüssel gegen Stress und Burnout - Ulrike Pilz-Kusch (80 min.) 3/5
Zum Schluss gab es dann noch ein kurzweiliges Hörbuch mit ein paar Übungen und Impulsen für ein stressfreieres (Arbeits-)Leben. Das kann ja nie schaden, auch wenn ich persönlich im Moment zum Glück von Burnout verschont bin (aber Stress hat ja jede:r mal). Viel Neues konnte ich hier aber leider nicht für mich mitnehmen.
Filme und Serien
Meine Serien habe ich gar nicht weitergeschaut. Dafür konnte ich ein paar Filme gucken, darunter einige Klassiker:
Tom Hanks als "Forrest Gump" fand ich toll. Er sitzt auf einer Bank und erzählt Passanten seine Geschichte.
Cris kann im Film "Next" sehen, was in den nächsten zwei Minuten passieren wird, sofern es ihn selbst betrifft.
Eine tolle Idee, die für mich gut umgesetzt wurde.
Nicht so überzeugen konnte mich "The Wolf of Wallstreet". Es geht viel um Drogenmissbrauch und wie Menschen reich werden, indem sie andere Menschen hintergehen. Das zog sich für mich zu sehr in die Länge.
"Top Gun" handelt von Kampfpiloten. Natürlich gibt es hier auch eine Liebesgeschichte. Ich fand das richtig toll, wobei mich die zwischenmenschlichen Entwicklungen und Szenen mehr interessiert haben als das Kampfgeschehen. Und der Soundtrack war mir natürlich bekannt. ;-)
Mit einem führerlosen Zug bekommen wir es in "Unstoppable - Außer Kontrolle" zu tun. Aufgrund des Fehlers eines Zugführers (er überschätzt sich) rast der Zug schließlich ohne Besatzung über die Strecke. Um ihn zu stoppen, gibt es viele verschiedene Versuche.
Sehr spannend bis zur letzten Sekunde!
"Vielmachglas" ist sozusagen das Gegenteil vom Einmachglas. Denn Marleen bekommt es von ihrem Bruder geschenkt. Sie soll Abenteuer erleben und diese auf Zetteln im Glas sammeln. Als ihr Bruder stirbt, begibt sich Marleen auf eine besondere Reise...
Gut besetzt, vor allem Matthias Schweighöfer fand ich wie immer grandios!
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Ich wünsche Euch einen wunderschönen April. Und lasst Euch heute nicht veräppeln ;-)
Eure Melli ♥
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