"Books are uniquely portable magic." (Bücher sind einzigartige tragbare Magie.)
~Stephen King~

Sonntag, 27. Oktober 2019

[Reihen-Rezension] Corinne Hofmann und ihre Bücher

 



- A1 Verlag bzw. Knaur Verlag
- 1998 bis 2015 erschienen
- 451, 284, 220, 280 und 315 Seiten
- Originalsprache: Deutsch

Die Reihe
Die weiße Massai
Zurück aus Afrika
Wiedersehen in Barsaloi

unabhängige Einzelbände hiervon, die aber auch damit zusammenhängen
Das Mädchen mit dem Giraffenhals
Afrika, meine Passion




Inhalt
"Die weiße Massai" behandelt die Geschichte von Corinne Hofmann, die den Massai-Krieger Lketinga heiratet und mit ihm und seiner Familie im afrikanischen Busch ein einfaches Leben führt.
Wie es dann weiterging, erfährt man in "Zurück aus Afrika" und "Wiedersehen in Barsaloi".

In "Das Mädchen mit dem Giraffenhals" erzählt Corinne Hofmann von ihrer Kindheit und ihrem Werdegang bis zur Hochzeit mit Lketinga.

"Afrika, meine Passion" thematisiert weitere Reisen der Autorin nach Afrika, verschiedene Projekte, die sie besucht und unterstützt hat sowie einen weiteren Familienbesuch in Afrika.

Meinung
Als ich "Die weiße Massai" auf meinen Lesestapel gelegt habe, ahnte ich noch nicht, dass ich innerhalb eines Monats das gesamte Werk von Corinne Hofmann lesen würde. 

"Die weiße Massai" hat mich schon sehr beeindruckt, weil es ein völlig anderes Leben als zuvor ist, das sich Corinne Hofmann da mehr oder weniger selbst aussucht. Auf einer Reise verliebt sie sich Hals über Kopf in den Massai-Krieger Lketinga. 

Corinne Hofmann beschreibt dann ihr Leben im afrikanischen Busch mit all seinen Tücken und Freuden. Sie hat wenige Probleme mit dem einfachen Leben, aber natürlich gibt es auch negative Dinge, die passieren und die sie beschreibt, so zum Beispiel Gefahren und Krankheiten. Sie taucht ein in eine völlig fremde Kultur mit ihren Bräuchen und nimmt den Leser mit auf diese abenteuerliche Reise. Ich fand es sehr interessant, mehr hierüber zu erfahren und die Massai-Krieger kennen zu lernen. 

Auch wenn sich die Autorin gut eingewöhnt und sich anpassen kann, hat sie auch Glück mit Lketinga. Denn auch wenn ihm seine Kultur mit ihren Bräuchen wichtig ist, besteht er zum Beispiel nicht darauf, dass seine Frau beschnitten wird und erzählt den anderen Stammesangehörigen, sie sei bereits bei der Geburt beschnitten worden, weil dies bei den Weißen so üblich sei. 

Corinne Hofmann fügt sich in das afrikanische Leben ein und baut sich trotz der Schwierigkeiten einiges auf. Im Großen und Ganzen konnte ich vieles nachvollziehen. Nur einige wenige Szenen/Äußerungen empfand ich persönlich als überheblich und unsympathisch bezüglich der Autorin. Da es nur ein paar Dinge betraf, ist es für mich nicht so schlimm, aber ich möchte es nicht unerwähnt lassen.

Weiteres müsst Ihr natürlich selbst nachlesen in "Die weiße Massai", aber auch in den beiden Folgebänden "Zurück aus Afrika und "Wiedersehen in Barsaloi", die mir beide genauso gut gefallen haben wie der Auftakt.

Unabhängig von dieser Reihe lesbar sind "Afrika, meine Passion" und "Das Mädchen mit dem Giraffenhals". Ich empfehle, zuerst die Reihe der weißen Massai zu lesen, weil diese beiden Werke später erschienen und auf einige Situationen aus der Reihe Bezug nehmen. Wer es aber chronologisch mag, kann auch zuerst "Das Mädchen mit dem Giraffenhals" lesen. Hier beschreibt Corinne Hofmann ihre Kindheit und ihren Werdegang, bis sie Lketinga kennenlernt. Ich fand auch dies sehr interessant, weil sie in der Schweiz aufwuchs und somit ein ganz anderes Leben geführt hat als später im afrikanischen Busch.

Mich hat dann noch "Afrika, meine Passion" interessiert, um einen runden Abschluss zu haben. Hier geht es um einen weiteren Familienbesuch in Afrika, aber auch um andere Reisen nach Afrika. Mich hat das Buch wieder nach Afrika entführt mit all seinen schönen Landschaften, aber auch seinen Schattenseiten, denn die Autorin berichtet von besuchten und unterstützten Projekten, die man sich teilweise so gar nicht vorstellen kann. 

Positiv sind mir natürlich auch die zahlreichen Farbfotos aufgefallen, die in allen Büchern vorkommen und den Inhalt unterstreichen.

Insgesamt war es für mich ein besonderes Leseerlebnis, in die Welt Afrikas einzutauchen mit seiner Kultur und den Bräuchen u. a. der Massai-Krieger. Ich lese selten das ganze Werk eines Autors binnen kurzer Zeit. Das zeigt schon, wie sehr mich "Die weiße Massai" und vor allem auch das beschriebene einfache Leben fasziniert hat. Ich habe auch Dankbarkeit gespürt, wie gut ich es habe.

Bewertung
Die weiße Massai ♥♥♥♥
Zurück aus Afrika ♥♥♥♥
Wiedersehen in Barsaloi ♥♥♥♥
Das Mädchen mit dem Giraffenhals ♥♥♥♥
Afrika, meine Passion ♥♥♥♥
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