"Books are uniquely portable magic." (Bücher sind einzigartige tragbare Magie.)
~Stephen King~

Freitag, 12. Juni 2020

[Buchrezension] "Von wegen Mimose" von Beate Felten-Leidel



- BALANCE buch + medien Verlag *Verlagsseite*
- 2015 erschienen
- Originalsprache: Deutsch
- 240 Seiten


Inhalt/Klappentext
15 bis 20 Prozent der Bevölkerung sind hochsensibel. Hochsensible Menschen haben geringere Reizfilter und leiden mehr unter Stress und Ängsten als ihre Mitmenschen. Sie, wie auch ihre Angehörigen, empfinden Hochsensibilität oft als belastend, irritierend und beängstigend. Dabei ist diese Eigenart auch eine Stärke und ein Geschenk, wie dieser aufschlussreiche Erfahrungsbericht der erfolgreichen Autorin zeigt. Sie ermutigt ihre »Leidensgenossen« und Angehörige z. B. von hochsensiblen und introvertierten Kindern: Hochsensible können sich helfen, sie müssen nur wissen wie!

Meinung
Nachdem ich mich mit Hilfe von Sachbüchern mit dem Thema Hochsensibilität beschäftigt habe, wollte ich gerne auch einen Erfahrungsbericht dazu lesen.

Die Autorin arbeitet u. a. als Übersetzerin und ist selbst hochsensibel. In diesem Erfahrungsbericht geht sie auf ihr Leben ein, auf einzelne Situationen, aber auch im Allgemeinen und wie Hochsensibilität bei ihr eine Rolle gespielt hat.

Ich konnte die subjektiven Empfindungen der Autorin gut nachvollziehen und obwohl wir verschiedene Lebenswege und -umstände hinter und um uns haben, war mir permanent ein Vergleich mit eigenen Erfahrungen und Gefühlen in ähnlichen oder sogar gegenteiligen Situationen möglich. Dadurch konnte ich mich gut selbst reflektieren und es brachte mich zum Nachdenken und zum (daraus) Lernen und Umgang mit ähnlichen Sachlagen.

Mich hat dieser Erfahrungsbericht darin unterstützt, Hochsensibilität im Allgemeinen, aber auch bei mir persönlich positiv zu sehen, sie eher als Stärke und nicht als Schwäche zu sehen. Es hat mir Mut gemacht und dies wird wohl auch HSP so gehen, die selbst noch mehr damit zu kämpfen haben als ich. Du bist nicht allein!

Wie immer bewerte ich bei Erfahrungsberichten nicht den Inhalt, sondern in erster Linie die Art und Weise, also wie das Buch meiner Ansicht nach geschrieben ist.

Bewertung
♥♥♥♥

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Kommentare:

  1. Das klingt nach einem interessanten Buch, das ich mir direkt mal vormerken werde. Gerade, wie Hochsensible im Alltag agieren, finde ich sehr spannend. Daran scheitere ich nämlich sehr oft und fühle mich unverstanden.
    Vielen Dank, dass du solche Bücher teilst. Ich finde es wichtig, dass das Thema mehr in den Fokus gerückt wird, weil ich es ganz schrecklich finde, dass Hochsensible als "Weicheier" oder "schwierig" abgestempelt werden. Man kann lernen, damit umzugehen, aber man kann nichts dafür, dass man so ist. Und das sollte man nicht verurteilen.

    Liebe Grüße,
    Sarah

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    Antworten
    1. Hey Sarah,

      das hast Du schön gesagt.

      Ich glaube, dass viele Menschen von dem Begriff noch gar nichts gehört haben oder es eher belächeln, weil sie sich nicht näher mit dem Thema beschäftigt haben.

      Seit ich den Begriff kenne und tiefer in die Materie abtauche, kann ich vieles (auch bei mir persönlich) verstehen und besser einordnen.

      Liebe Grüße Melli

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    2. Dankeschön :)

      Es gibt ja zuhauf Menschen, die die Hochsensibilität anzweifeln und einen einfach als "zu sensibel" abstempeln. Erst einmal finde ich den (für mich) nicht vorhandenen Unterschied sehr lustig, aber die negative Konnotation ist unnötig. Für mich besteht ein riesiger Unterschied zwischen Hochsensibilität und "stell dich nicht so an".

      Liebe Grüße :)

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