Hey Ihr Lieben,
eigentlich sollte an dieser Stelle ein Beitrag stehen nach dem Motto "Sechs Monate ohne Instagram - was sich verändert hat, welche Dinge mir aufgefallen sind" und warum ich es großartig finde.
Doch erstens kommt es anders...
...und zweitens haben die meisten Dinge zwei Seiten.
Kurz vorab: Ich rede hier ausschließlich über Instagram. Auf YouTube war ich weiterhin als Zuschauerin aktiv. Und TikTok hatte ich nie so richtig. Da hab ich nur mal kurz reingeschaut und sofort bemerkt, dass mich das komplett überfordert :D
Dazu muss ich aber auch sagen, dass ich insbesondere ein Problem mit dem Format der Kurzvideos habe. Deshalb habe ich auf YouTube den Startbildschirm quasi deaktiviert. Somit werden mir dort keine Inhalte angezeigt, in denen ich mich sofort verlieren könnte, ohne es zu wollen.
Im September 2025 habe ich meinen Account auf Instagram komplett gelöscht. Acht Jahre war ich aktiv auf Bookstagram zusätzlich zu meinem Literaturblog.
Doch dann habe ich immer mehr gemerkt, dass es mir nicht gut tut - mehr dazu in meinen bisherigen Blogbeiträgen dazu. Und dann gab es die sechsmonatige Pause.
Sechs Monate ohne Instagram
Das hat mir definitiv gut getan!
- Ich kann mich besser konzentrieren
- Lesen und ähnliche Aktivitäten bringen meinem Gehirn wieder genügend Dopamin
- Ich kann wieder einen ganzen Film schauen (wenn er spannend ist ^^), ohne zum Handy zu greifen
- Ich vergleiche mich weniger mit anderen Lesenden, das merke ich vor allem dann, wenn ich Kommentare von anderen Leser:innen mitbekomme, die sich darüber (immer noch) echauffieren, wie viel so gelesen wird und die sich dann verrückt machen
- Negative Gefühle "scrolle" ich nicht weg, sondern reflektiere und verarbeite sie zum Beispiel in meinem Tagebuch
- Mehr Zeit! Egal ob für weitere Hobbys, Unternehmungen oder einfach mal nichts tun
...Und nun bin ich zurück auf Instagram?
Ja, tatsächlich. Es gibt nur einen Grund dafür:
Ich hab einfach total Lust darauf. Und so habe ich mir einen neuen Account erstellt und bin wieder aktiv.
Der Austausch ist nochmal anders und es ist möglich, dass ich auch mal zeitnah poste, was ich gerade so lese.
Literaturblogs sind definitiv mein Zuhause. Sie sind nachhaltig, nicht schnelllebig, tiefgründig und bieten Platz für viele Gedanken und Fakten im Hinblick darauf, dass es keine Grenze für die Länge des Textes gibt.
Und somit verbinde ich wieder beide Dinge miteinander.
Eine Funktion nutze ich von Instagram dabei so gut wie gar nicht: endloses Scrollen durch Kurzvideos, so genannte Reels. Denn das ist es ja gerade, was mich überfordert und schlechter fühlen lässt. Doomscrolling wird es auch genannt und ich versuche, das zu vermeiden, indem ich den Button dafür einfach ignoriere. Bis jetzt klappt das sehr gut.
Natürlich werde ich auf mich aufpassen. Wenn ich merke, dass es mir zu viel wird, möchte ich Pausen einlegen. Denn vom Algorithmus lasse ich mir ganz bestimmt nicht vorschreiben, wann ich was zu posten habe!
Eure Melli ♥
Schönen guten Morgen!
AntwortenLöschenInteressant dass du jetzt wieder zurückgekehrt bist :D Ich hoffe, dass du es jetzt besser im Griff hast, die Pause hat dir ja sehr gut getan. Ich hoffe es bleibt jetzt auch so! Ich selber bin nie wirklich in diese "Falle" getappt ... ich nutze das Handy sowieso selten und ja, ab und an scrolle ich auch mal durch insta und bleibe bei Videos hängen (das sind meist Katzenvideos xD) aber das beschränkt sich auf 1/2 Stunde die Woche. Das ist gut zu verkraften.
Ich hab deinen Beitrag heute gerne in meiner Stöberrunde verlinkt.
Liebste Grüße, Aleshanee
Hey Aleshanee,
Löschenganz lieben Dank fürs Verlinken!
Bisher klappt es super, weil ich die Reels umschiffe. Wenn ich aktiv bin, dann weil ich poste oder weil ich bei anderen Büchermenschen stöbere. Und so soll es ja auch sein.
Ja, hätte auch nicht gedacht, dass ich zurückkehre :D
Liebe Grüße Melli